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Kenny Roberts



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Im Alter von 22 Jahren machte Kenny Roberts seinen ersten Abstecher nach Europa. Man schrieb das Jahr 1974. Der unbekannte US-Fahrer stieg in Assen in der Klasse bis 250 ccm gleich auf den dritten Podiumsplatz. Dennoch kehrte Roberts Europa danach vier Jahre den Rücken. Erst 1978 kam er wieder zurück. Diesmal unterstützt vom offiziellen Werksteam von Yamaha. Keiner konnte ahnen, dass die Vorherrschaft in der Königsklasse ab diesem Moment drei Jahre an den US-Fahrer wechseln würde. Man nannte ihn fortan "King Kenny"! Seine großen Konkurrenten, Barry Sheene, Randy Mamola und Johnny Cecotto, hatten das Nachsehen. Roberts war einer der ersten Fahrer, die wegen mangelnder Sicherheit an den Strecken aufmupften. Die Streckenbetreiber fühlten sich in ihrer Existenz bedroht. Doch "King Kenny" blieb stark und setzte zahlreiche Verbesserungen durch. Auch als Teammanager und -besitzer setzt der US-Amerikaner bis heute viele Akzente.

Daten und Fakten
Name: Kenny Roberts
Nationalität: USA
Geboren: 31.12.1951
Grand-Prix-Rennen seit: 1974 GP 250 ccm Assen
Erstes Podium: 1974 GP 250 ccm Assen
Erster Sieg: 1978 GP 250 ccm Venezuela
Grand-Prix-Siege: 24
Podiumsplätze: 44
Polepositions: 49
Größte Erfolge: Drei WM-Titel in der Klasse bis 500 ccm
(1978, 1979 und 1980)

Kometenhafter Aufstieg

Die Saison im Jahr 1978 begann in Venezuela. Roberts nahm in der Viertelliterklasse teil und gewann auf Anhieb das Rennen vor Lokalmatador Carlos Lavado. Das Rennen in der Königsklasse verlief für King Kenny weniger erfolgreich. Nach nur zwei Runden musste er seine Yamaha mit Motorschaden abstellen.

Einen Monat später ging die WM in Spanien weiter. Roberts wurde trotz eines verschlissenen Hinterreifens Zweiter hinter der Kawasaki von Gregg Hansford. Beim nächsten Rennen in Österreich stieg Roberts erstmals in der Königsklasse aufs höchste Treppchen. Seine ärgsten Konkurrenten, Johnny Cecotto und Barry Sheene, ließ er keine Chance. Der gelbe Zwerg, wie Roberts wegen seiner geringen Größe und seines gelben Lederanzugs fortan von der europäischen Presse genannt wurde, gewann auch die beiden nächsten Rennen in Frankreich und Mugello. Mit seinem spektakulären Stil hatte er die Herzen der europäischen Fans erobert. Roberts führte nach fünf Rennen sowohl in der 250er- als auch 500er-Klasse.

Doch die Viertellitermaschine ließ er ab diesem Zeitpunkt unberührt. Roberts wollte sich ganz auf die Königsklasse konzentrieren, wo er wie der neue Weltmeister aussah. Doch in Schweden auf dem kleinen Rundkurs von Karlskoga kam Kenny im Training schwer zu Fall. Mit einer Gehirnerschütterung wurde er ins Krankenhaus eingeliefert. Als er aufwachte, lautete seine erste Frage: »Wo bin ich hier?« »In Schweden«, antwortete sein Freund und Betreuer Kel Carruthers. »Du spinnst wohl«, meinte Kenny ganz verdutzt. Er hatte kurzfristig sein komplettes Gedächtnis verloren. Doch er erholte sich schneller, als die Konkurrenten es erhofft hatten. Selbst am Rennen nahm er teil und wurde Siebter. Sein WM-Vorsprung war allerdings beträchtlich geschmolzen, Sheene saß ihn wieder im Nacken.

Beim vorletzten Rennen in Silverstone stand Roberts diesmal das Glück zur Seite. Nach einem heftigen Gewitter mussten alle Piloten in die Box zum Reifenwechsel. Die Stoppuhr lief weiter. Kennys Mechaniker brauchten nur zwei Minuten zum Wechsel, während Sheenes Schrauber fünf Minuten länger brauchten. Roberts gewann und ging mit einem genügend großen Vorsprung ins letzte Rennen in Deutschland. Hinter Virginio Ferrari und Cecotto reichte ihm ein 3. Platz zum Erlangen seines ersten WM-Titel.

Auch in den folgenden beiden Jahren danach eroberte Roberts den Titel. Anschließend wurde er einmal Dritter und zweimal Vierter. 1983 hatte er gemeinsam mit Freddie Spencer die ganze Meisterschaft beherrscht. Beide US-Fahrer hatten sich alle Siege gerecht untereinander aufgeteilt. Spencer hatte am Ende jedoch einige Punkte mehr auf seinem Konto und wurde Weltmeister. Roberts beendete anschließend seine überaus erfolgreiche Karriere. In den Jahren danach bis zum heutigen Tag blieb der US-Amerikaner dem GP-Sport als Teamleiter bzw. Teambesitzer treu.
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