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Giacomo Agostini



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Giacomo Agostini heißt in Zahlen: 15 WM-Titel und 122 GP-Siege. Die sportliche Bilanz der italienischen Motorrad-Legende wird wohl auf Ewigkeit unerreichbar bleiben. An vielen Wochenenden gewann Agostini zwei Grand-Prix-Rennen auf einen Schlag, in der 350er- und 500er-Klasse. Der italienischen Marke MV Agusta verhalf er zu 13 WM-Titeln. Auf Yamaha gewann Agostini zwei weitere Kronen.

Daten und Fakten
Name: Giacomo Agostini
Nationalität: Italiener
Geboren: 11.06.1942 in Lovere
Grand-Prix-Rennen seit: 1964 (350 und 500 ccm)
Erstes Podium: 1965 (350 ccm)
Erster Sieg: 1965 (GP Deutschland 350 ccm)
Grand-Prix-Siege: 122
Podiumsplätze: 50
Polepositions: 20
Schnellste Runden: 30
Größte Erfolge: 1964: 10. WM-Platz 250 auf Mortini
1965: 2. WM-Platz 350 auf MV Agusta
1965: 2. WM-Platz 500 auf MV Agusta
1965: 2. WM-Platz 350 auf MV Agusta
1966: WELTMEISTER 500 auf MV Agusta
1967: 2. WM-Platz 350 auf MV Agusta
1967: WELTMEISTER 500 auf MV Agusta
1968: WELTMEISTER 350 auf MV Agusta
1968: WELTMEISTER 500 auf MV Agusta
1969: WELTMEISTER 350 auf MV Agusta
1969: WELTMEISTER 500 auf MV Agusta
1970: WELTMEISTER 350 auf MV Agusta
1970: WELTMEISTER 500 auf MV Agusta
1971: WELTMEISTER 350 auf MV Agusta
1971: WELTMEISTER 500 auf MV Agusta
1972: WELTMEISTER 350 auf MV Agusta
1972: WELTMEISTER 500 auf MV Agusta
1973: WELTMEISTER 350 auf MV Agusta
1973: 3. WM-Platz 500 auf Yamaha
1974: WELTMEISTER 350 auf Yamaha
1974: 4. WM-Platz 500 auf Yamaha
1975: 2. WM-Platz 350 auf Yamaha
1975: WELTMEISTER 500 auf Yamaha
1976: 7. WM-Platz 500 auf MV Agusta
1977: 6. WM-Platz 500 auf Yamaha

Erfolgreichster Motorradfahrer aller Zeiten

Alles begann 1961 in einem kleinen Dorf im Norden Italiens. Agostini fuhr noch keine Rennen, doch wo er mit seiner 50er-Parilla auftauchte, sorgte er für Aufsehen. Wie ein Besessener trieb er das uralte Motorrad über Wege und Gassen. Erst viel später, als er schon längst ein Star war, meinte er über diese Zeit: "Ich muss verrückt gewesen sein".

Nur ein Jahr später wurde das erste Werk auf das große Talent aus Bergamo aufmerksam. Auf einer Morini 175 ccm verdiente er sich seine erste Sporen bei Bergrennen. Am 15. September 1963 nahm Agostini an seinem ersten GP teil. Im italienischen Monza ließ er die gesamte Weltelite in der Klasse bis 250 ccm hinter sich. Die Konkurrenz und das Publikum staunten. Nach zwei Runden war der Spuk aber vorbei. Das Motorrad hatte seinen Dienst quittiert.

Doch "Agos" Talent war den Chefs bei den Werken nicht entgangen. Agostini wurde umworben, als sei er schon Weltmeister. Ohne mit der Wimper zu zucken, entschied sich der italienische Sonnyboy für MV Agusta. Eine Erfolgsstory war geboren. 1965 wurde Giacomo Vize-Weltmeister in der 350er- und 500er-Klasse. Ein Jahr später Weltmeister in der Halbliterklasse. 14 weitere WM-Titel folgten.

Agostini brauchte zeitweise nicht die geringste Konkurrenz zu fürchten. Im Sommer gewann er locker eine oder zwei WM, im Winter war er ein gefragter Star bei vielen Unterhaltungssendungen im Fernsehen. Denn auch das hatte der Italiener schnell begriffen: sich so gut wie möglich zu verkaufen. 1977 ging sein Stern langsam unter. Der Brite Barry Sheene gewann auf Suzuki den Titel in der Klasse bis 500 ccm, Ago wurde Zweiter und entschied, einen Schlussstrich unter seiner einmaligen Karriere zu ziehen. Zumindest als Motorrad-Rennfahrer.

1978 und 1979 versuchte er sich bei Autorennen. Doch der Erfolg war dürftig. Danach widmete sich der Rekordweltmeister seinen zahlreichen Geschäften. 1982 kehrte er wieder in den GP-Zirkus zurück. Diesmal als Teamchef von Yamaha-Marlboro-Agostini. Fahrer wie Kenny Roberts, Freddie Spencer und Eddie Lawson, einige wurden Weltmeister, standen unter seinen Fittichen. Doch auch diese Ära ist mittlerweile zu Ende. Heute widmet Ago sich seiner Familie, besitzt Häuser in Italien und Spanien und frönt seinem Hobby, dem Reiten. Gelegentlich trifft man ihn noch bei GP-Veranstaltungen an - natürlich umworben wie eh und je.
 
weitere Informationen unter: »www.giacomo-agostini.it«
zur Fahrerübersicht»

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