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Sieg in Misano: Die Aufholjagd des Dani Pedrosa: Reifenpoker von Pedrosa zahlt sich voll aus

Bild vergrößernDani Pedrosa ließ in Misano keinem eine Chance
Dani Pedrosa pokert richtig und wird mit dem Sieg in Misano belohnt. So kam der Triumph beim San Marino GP letztlich zustande:

Dani Pedrosas Sieg beim San Marino GP in Misano ist ein historischer. Denn der Repsol-Honda-Pilot ist der achte verschiedene Sieger eines Königsklassen-Rennens in Folge. Das gab es noch nie zuvor in der Geschichte der Motorrad-WM! Pedrosa fuhr seinen Sieg in großartiger Manier ein. Von Startplatz acht aus kämpfte sich der Spanier ganz nach vorne, sogar einen Valentino Rossi ließ er alt aussehen. Zunächst deutete jedoch nichts auf einen Pedrosa-Triumph hin.

So fuhr Pedrosa in Misano bis an die Spitze

Am Start kämpfte sich Pedrosa um zwei Plätze nach vorne und fightete in der Anfangsphase mit Andrea Dovizioso um die Positionen. In Runde sieben schaffte es Pedrosa schließlich am Ducati-Piloten vorbei und machte von da an Jagd auf Rossi, Jorge Lorenzo und Marc Marquez. Sechs Runden brauchte Pedrosa, um den Anschluss herzustellen. "Ich habe drei bis vier Runden gebraucht, bis ich den Rhythmus mit Jorge und Marc bekommen habe. Ich wusste, dass ich keine Zeit verschwenden darf, wenn ich Vale einholen will", gab Pedrosa einen Einblick in sein Innenleben.

Entsprechend kurzen Prozess machte er dann auch mit Marquez und Lorenzo. Einmal dran am Teamkollegen, ergriff Pedrosa sofort die nächstbeste Gelegenheit, um sich vor ihn zu setzen. Lorenzo lag zu diesem Zeitpunkt, mit noch 14 Runden auf der Uhr, gerade einmal sechs Zehntel vor Pedrosa. Drei Umläufe brauchte der Repsol-Honda-Pilot, um sich am Weltmeister vorbei zu arbeiten. Doch auch Rossi war nicht allzu weit enteilt - nur um 1,2 Sekunden. Daher sah Pedrosa nun den Sieg vor Augen: "Ich habe nicht an den Sieg gedacht bis zehn Runden vor Schluss. Ich habe gesehen, dass ich um das Podest kämpfe, aber nicht um den Sieg. Dann habe ich gesehen, dass ich Vale einholen kann."

So kam es dann auch. Pedrosa holte Rossi innerhalb von drei Runden ein und lauerte auf seine Chance. Zwei Umläufe später bot sich Pedrosa schließlich die Gelegenheit, und er packte sie beim Schopf. Hart, aber fair bremste sich der Repsol-Honda-Pilot in Kurve vier an Rossi vorbei. "Bei Vale ist es immer schwierig auszuwählen, wo man überholt. Er war in vielen Kurven stark. Aber dort, wo ich überholen konnte, kam ich davor in der Kurve sehr knapp raus. Ich musste mein Bremsmanöver anpassen, damit ich reinstechen konnte. Ich habe zu tief in die Kurve hineingebremst, konnte mich aber innen halten", beschrieb Pedrosa das siegbringende Manöver aus seiner Sicht. Anschließend hielt den Spanier nichts mehr auf dem Weg zum Sieg auf.

Reifen-Gamble hilft Pedrosa beim San Marino GP

Ein wesentlicher Faktor zum Sieg war für Pedrosa sicherlich die Wahl des Vorderreifens. Während das MotoGP-Feld hinten geschlossen den Medium-Reifen aufzog und sich vorne überwiegend auch für die Medium-Variante entschied, ging Pedrosa einen anderen Weg. Er wählte vorne als einziger Fahrer neben Michele Pirro den Soft-Reifen aus. "Ja, ich hatte am Start Angst. Ich habe diesen Reifen noch nie bei so heißen Temperaturen benutzt. Mein Gefühl damit war gut. Ich war am Start und habe mich seltsam gefühlt, weil ich fast der Einzige mit diesem Reifen war. Als ich gestartet bin, war das Gefühl aber besser", äußerte sich Pedrosa dazu.

Dani Pedrosa ist damit zurück im Kreis der Top-Fahrer. Dass es jedoch nicht immer reibungslos laufen kann, ist ihm nach der bisher problembehafteten Saison 2016 allerdings auch bewusst: "Wir müssen die Füße am Boden lassen. In jedem Rennen gibt es einige Fahrer, die gewinnen können. Manchmal ist es schwierig, überhaupt direkt in Q2 einzuziehen. Man muss konzentriert bleiben. Wir dürfen uns nicht zurücklehnen. Der Sieg fühlt sich gut an und gibt Motivation. Aber die anderen Fahrer, die nicht gewonnen haben, sind vielleicht nächstes Mal noch motivierter."

© MotoGP und Motorrad News von Motorsport-Magazin.com

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