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Große Aufholjagd: So erreichte Rossi P2 in Brünn: Dreigeteiltes Rennen für Rossi

Bild vergrößernNach Platz zwei in Brünn hatte Valentino Rossi allen Grund zu feiern
Valentino Rossi schaffte es in Brünn dank einer taktischen Meisterleistung auf das Podium. Seine Aufholjagd von Platz zwölf aus unter der Lupe:

Valentino Rossi ist zurück auf dem MotoGP-Podium! Nach seinem Sieg in Barcelona heimste der Doktor drei Rennen lang keinen Pokal mehr ein, doch nun beendete er diese Serie mit Platz zwei beim Tschechien-GP in Brünn. Doch wie schon in Assen und auf dem Sachsenring, als Rossi zwei Mal eine aussichtsreiche Position vergab, erschwerten widrige Umstände das Rennen für Rossi und seine MotoGP-Kollegen. Ein gelungener Poker war schließlich ausschlaggebend für das Podest-Comeback des Doktors. Wir betrachten daher Rossis Rennen in drei Abschnitten:

Brünn, Abschnitt 1: Rossi fällt dramatisch zurück

In der Startaufstellung wurde es wegen der Verhältnisse zunächst hektisch, wie Rossi berichtet: "Es gab Konfusion, jeder hat auf die anderen Fahrer geschaut." Rossi setzte schließlich als einer von ganz wenigen Piloten im MotoGP-Feld hinten auf den harten Regenreifen. "Das war ein Risiko, aber letztlich haben wir es probiert", so der Doktor. Doch zunächst schien diese Reifenwahl ein Schuss in den Ofen zu sein. In der Anfangsphase verlor Rossi dramatisch an Sekunden und Positionen gegenüber der überwiegend weich-bereiften Konkurrenz.

Nach fünf Runden fehlten Rossi auf Platz zwölf liegend schon über zehn Sekunden auf die Spitze, die zu diesem Zeitpunkt Andrea Iannone inne hatte. Erst dann hatte der Hinterreifen soweit Temperatur und Grip aufgebaut, dass an eine Attacke zu denken war. "Die ersten fünf Runden waren der Horror", schlägt Rossi nach dem Rennen die Hände vors Gesicht. Doch er begründet seine Entscheidung wie folgt: "Ich dachte, mit den weichen Reifen verlieren wir nach vier oder fünf Runden zu viel. Was sollten wir dann tun?"

Brünn, Abschnitt 2: Rossi kämpft sich durch das Feld

Einmal den Hinterreifen auf optimale Betriebstemperatur gebracht, kannte Valentino Rossi nur noch eine Richtung beim Tschechien-GP: Nach vorne! In Runde sechs fuhr Rossi seine erste Zeit unter 2:10 Minuten und machte damit erstmals in diesem Rennen wieder Zeit auf die Spitze gut. Nach neun Runden lag Rossi zum ersten Mal seit der Startrunde wieder in den Top-10. Zwischen Runde acht und Runde 16 holte Rossi stets auf die Spitze auf und reduzierte dabei seinen Rückstand von 9,8 auf 2,4 Sekunden.

Im zwölften Umlauf drehte er dabei seine persönlich schnellste Rennrunde (2:08.867). Gleichzeitig überholte Rossi in diesem Zeitraum acht Konkurrenten und lag damit am Ende von Runde 16 schon auf Platz vier. Innerhalb der nächsten beiden Runden kämpfte der Yamaha-Pilot dann auch Hector Barbera und Andrea Iannone nieder, sodass Rossi in Runde 18 erstmals in diesem Rennen auf Position zwei auftauchte.

Brünn, Abschnitt 3: Rossi sichert Platz zwei ab

Von Runde 16 an büßte Rossi jedoch wieder Zeit auf die Spitze an. Das war genau jener Umlauf, in welchem Cal Crutchlow Platz eins übernahm, um im Anschluss für die Konkurrenz in der Ferne zu entschwinden. Crutchlows Pace konnte auch Rossi nicht gehen, selbst dann nicht, als der Yamaha-Pilot auf Platz zwei lag und frei fahren konnte. So konzentrierte sich Rossi in den letzten fünf Runden darauf, seine Position zu halten und die Punkte für die Meisterschaft mitzunehmen: "Nach Barcelona war ich zwar konkurrenzfähig, aber hatte kein Glück und habe selbst auch Fehler gemacht, daher ist dieses Ergebnis wichtig für mich", gab Rossi zu.

Die Entscheidung um Platz zwei fiel relativ schnell zugunsten Rossis. Andrea Iannone hatte auf komplett abgefahrenen Reifen nichts mehr entgegenzusetzen und musste nach hartem Fight Marc Marquez in Runde 20 ziehen lassen. Doch da hatte sich Rossi schon ein Polster von fünf Sekunden nach hinten herausgearbeitet. Dieses verwaltete der Doktor schließlich in den letzten beiden Umläufen bis zum Fallen der Zielflagge.

Wie sieht Rossi seine WM-Chacen

Rossi kam also als Zweiter vor Marquez ins Ziel, Lorenzo kam nach einem Katastrophenrennen als Letzter mit einer Runde Rückstand ins Ziel. Das bedeutet: Rossi ist nun nach elf Läufen WM-Zweiter und hat wieder vier Zähler von Marquez' Vorsprung abgeknabbert. Für die WM sieht er dennoch eher schwarz: "Die WM kann ich wohl nicht mehr gewinnen, ich hatte etwas Pech und bin jetzt zu weit hinten. Marquez ist nicht nur schneller, sondern trifft auch stets die richtigen Entscheidungen. Daher ist es sehr schwierig, so viele Punkte aufzuholen."

Doch wer Rossi kennt, der weiß, dass der Yamaha-Pilot kämpft bis auch die mathematische Chance nicht mehr gegeben ist. "Wir geben alles, aber natürlich wird das schwierig", so Rossi. Sieben Rennen hat Rossi noch Zeit, um seine 53 Punkte Rückstand auf Marquez in einen Vorsprung umzuwandeln.

© MotoGP und Motorrad News von Motorsport-Magazin.com

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