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Pedrosa nach Platz drei glücklich: Wie die Jungfrau zum Kind

Bild vergrößernDani Pedrosa durfte in Argentinien seinen ersten Podestplatz 2016 bejubeln
Dani Pedrosa landete in Argentinien auf dem Podium. Wie er es dorthin schaffte, konnte er sich nach dem Rennen selbst kaum erklären.

Dani Pedrosa ist ein bescheidener Mensch. Das bewies er einmal mehr nach dem Grand Prix von Argentinien, den er auf dem dritten Rang beendete und damit seinen ersten Podestplatz in dieser Saison holte. "Meine Pace war nicht so gut, deshalb bin ich enttäuscht. Es ist wohl der glücklichste Tag meiner Karriere, weil alle anderen vor mir gestürzt sind", so Pedrosa, der ob seines überraschenden Podiums fast ein wenig beschämt wirkte.

Doch was war passiert? Nach einem Ausweichmanöver in den ersten Sekunden des Rennens lag der Honda-Werksfahrer früh weit zurück: Nach der ersten Runde als 15. gerade noch in den Punkterängen. Doch Pedrosa bewies wieder einmal Kampfgeist und schaufelte sich seinen Weg durch das Feld.

"Mein Start war eigentlich gut und ich wollte zwischen Marquez und Rossi hinein stechen. Dann blockierte Marc und ich musste nach außen ausweichen. Da habe ich den Anschluss zur Spitzengruppe verloren", führte er aus. "Allgemein hat sich das Motorrad aber nicht gut angefühlt, weshalb ich schon in der neunten Runde gewechselt habe."

Keine Besserung nach Motorrad-Wechsel

Pedrosas Gefühl verbesserte sich aber auch mit der zweiten Maschine nicht. "Ich konnte auch damit nicht um die guten Positionen kämpfen. Daher ist das Ergebnis heute nicht das Resultat eines Schritts nach vorne", so der Honda-Fahrer.

Im Finish kam Pedrosa dennoch zu seinem Podestplatz wie die Jungfrau zum Kind. Denn drei Runden vor Schluss verabschiedete sich Maverick Vinales in den Kies, in der letzten Kurve des Rennens nahm Andrea Iannone seinen Teamkollegen Andrea Dovizioso mit ins Aus. So kletterte Pedrosa von Platz sechs auf den dritten Rang.

Auch wenn er unter den schwierigen Bedingungen sitzen blieb, knapp war es auch bei Pedrosa. Vor allem nach dem Boxenstopp samt Bike-Wechsel, wie er nach dem Rennen zugab: "Auf der Outlap waren die Probleme am größten. Da wäre ich mit kalten Reifen zweimal fast weggerutscht." Am Ende brachte Pedrosa seine Honda aber ins Ziel und durfte sich nicht nur über Rang drei im Rennen, sondern auch Rang drei in der Gesamtwertung freuen. Auf Valentino Rossi fehlen nach zwei Rennen nur sechs Punkte.

© MotoGP und Motorrad News von Motorsport-Magazin.com

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