StartseiteTermine & ErgebnisseFahrer & TeamsTabellenUnser kostenloses Tippspiel
MotoGP
Moto2
Moto3
Wissenswertes
Hall of Fame
Fanartikel-Shop
Werbe-Partner
Forum
Shop
MotoGP
Moto2
Moto3
Hall of Fame
Alle Weltmeister
Diese Seite drucken
MotoGrandPrix.de zu den Favoriten hinzufügen
MotoGrandPrix.de als Startseite festlegen

Racing Team
Motograndprix.de

Wirb ebenfalls für deine Seite 10 wichtige Tipps für Einsteiger
Hätten Sie es gewusst?


» Startseite » News 

Wut im Suzuki-Lager: Null Grip, kein Gefühl: Espargaro und Vinales hoffen auf Besserung in Argentinien

Bild vergrößernMaverick Vinales jagte Dani Pedrosa vergeblich
Viel Optimismus herrschte bei Suzuki. Doch der Katar-GP brachte nur Ernüchterung. Vinales fuhr wie auf Eis, Espargaro erlebte seinen schwärzesten MotoGP-Moment.

Suzukis Aufwärtstrend wurde beim Auftakt zur MotoGP-Saison 2016 in Katar jäh gestoppt. Maverick Vinales, im Training noch locker in der Spitzengruppe dabei, fand im Rennen keinen Weg vorbei an Repsol-Honda-Pilot Dani Pedrosa. Ergebnis: Rang sechs für den jungen Spanier. Noch wesentlich schlimmer erging es jedoch Aleix Espargaro, der schon das ganze Wochenende deutlich im teaminternen Duell zurücklag. Espargaro sah die Zielflagge als Elfter, über 20 Sekunden hinter seinem Stallgefährten!

Vinales zerstört sich hinter Pedrosa die Reifen

Besonders frustrierend lief das Rennen für Vinales. Er startete schwach in den Katar-GP und warf damit früh alle Chancen weg, im Spitzenkampf mitzuwirken. In der ersten Runde fiel Vinales auf Platz sieben hinter Dani Pedrosa zurück, wo er in den restlichen 21 Runden versauerte. "Ihr könnt mir glauben, ich bin sehr enttäuscht. Das ganze Wochenende waren wir vorne dabei" haderte Vinales. "Es war unmöglich, Dani zu überholen. Auf der Geraden ist er mir immer etwas davongefahren und ich habe dann die ganze Runde gebraucht, um mich davon wieder zu erholen. Ich hatte nicht einmal die Chance, einen Versuch zu wagen. Das hat mir mein Rennen ziemlich ruiniert."

Denn bei der verzweifelten Jagd nach Pedrosa beging Vinales schließlich einen entschiedenden Fehler: Er beanspruchte seine Reifen viel zu stark. "Es war so schwierig, Dani zu überholen. Ich habe mir dabei die Reifen zerstört. Der Grip war schon sehr gering. Mir hat mein Bike nicht gefallen im Rennen", schimpfte Vinales. Genau hier müssen er und seine Suzuki-Crew für die kommenden Rennen ansetzen: "Ganz sicher müssen wir den Grip verbessern, der ist so wichtig. Im Rennen hatte ich null Bodenhaftung hinten, daran müssen wir weiterarbeiten."

Eine weitere Schwachstelle sieht Vinales beim Seamless-Getriebe aus dem Hause Suzuki. Für das Rennen in Katar hat Vinales auf diese technische Neuerung an der GSX-RR noch verzichtet. "Auch das Seamless-Getriebe müssen wir weiter ausprobieren", so Vinales. Welchen Unterschied es ausmachen kann, über ein Seamless-Getriebe zu verfügen, das konnte er im Kampf gegen Pedrosa aus nächster Nähe beobachten: "Der Unterschied war schon groß. Über eine Runde kann man auch so pushen und die Rundenzeit machen, aber bei 22 Runden ohne Seamless sieht das schon wieder ganz anders aus."

Espargaro wechselt vor Katar-Rennen zurück auf 2015er-Suzuki

Doch im Gegensatz zu Teamkollege Aleix Espargaro wirken Vinales' Wehwehchen wie Luxusprobleme. Espargaro war das ganze Katar-Wochenende über weder mit sich selbst, noch mit seiner Suzuki zufrieden. "Mein Gefühl war am ganzen Wochenende sehr schlecht. Im Warm Up hatte ich dann einen der schlimmsten Momente meiner MotoGP-Karriere! Ich war komplett verzweifelt, das Gefühl war ein Desaster! Ich war sehr langsam und trotzdem in jeder Kurve kurz davor, zu stürzen. Danach habe ich meinen Crewchief gefragt, ob wir nicht das Bike vollkommen verändern können", berichtet Espargaro.

Seine Gebete wurden erhört: Espargaro und sein Team wechselten für das Rennen zurück auf den 2015er-Rahmen. "Im Rennen habe ich mich dann ein bisschen besser gefühlt. Ich konnte anfangs aggressiver fahren und in den ersten Runden mit Pol und Scott kämpfen", freute sich Espargaro über den anfänglichen Aufwärtstrend. Die Situation wurde jedoch auch bei ihm mit zunehmender Reifenabnutzung schlimmer: "Der Drop war sehr schwierig zu managen. Ich ... mit der Balance des Bikes und mit der Elektronik. Nach zehn Runden war es dann sehr schwierig, Scott zu folgen."

Das Gefühl aus der Anfangsphase ist für Espargaro jedoch Grund genug, wieder mit dem Vorjahresrahmen zu arbeiten. "Mit diesem Bike waren wir im Vorjahr mit dem schwachen Motor wirklich stark. Deshalb ist es umso wichtiger und sinnvoller, nun mit dem stärkeren Motor auch wieder mit diesem Rahmen zu arbeiten." Damit will Espargaro gleich in Argentinien weiter machen. Das Wochenende in Katar ist nun abgehakt. Stattdessen blickt er optimistisch dem nächsten Rennen entgegen: "Letztes Jahr sind wir hier von Platz zwei gestartet und konnten am Anfang in der Führungsgruppe mitkämpfen", erinnert sich Espargaro, in der Hoffnung, dass sich die Resultate nach dem verpatzten Auftakt in Katar wieder bessern.

© MotoGP und Motorrad News von Motorsport-Magazin.com

zur Newsübersicht»

  Zum Seitenanfang  

© motograndprix.de | 2017 | Impressum

Sitemap | Werbung | Nutzungsbedingungen | Alle News | Immer die neuesten Nachrichten mit unseren RSS-Feeds

Roller | Versicherung-Forum | Superbike | Motorradhelme | Motorrad Versicherung | Tuning Forum | Auto-Forum | Jahreswagen Audi | KFZ-Ersatzteile | Auto-Presse | Aprilia Moped Tuning

 

MotoGP FanShop

Lederkombis

Motorrad

Motorradmarkt

Motorradstiefel

Alpinestars Shop

FOX Racing Shop

Enduro Forum

Motorrad Videos

Motorradversicherung