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Suzuki nützt das Regenchaos nicht aus: Piloten vergeben Chance auf ein besseres Resultat

Bild vergrößernAleix Espargaro war im Rennen der bessere der beiden Suzuki-Piloten
Beim Rennen in Misano verzetteln sich beide Suzuki-Fahrer. Aleix Espargaro und Maverick Vinales trauern einem besseren Resultat nach.

Suzuki darf sich als Verlierer des Regenchaos von Misano bezeichnen. Die beiden Werkspiloten Aleix Espargaro und Maverick Vinales landeten im Rennen auf den Plätzen zehn bzw. 14 und konnten damit kein Glanzlicht setzen. Dabei lag in den unübersichtlichen Zuständen im Rennen auch die Chance auf eine ganz große Überraschung, wie sie Scott Redding oder Loris Baz gezeigt haben.

"Ich bin enttäuscht vom Rennen, nicht nur wegen dem Resultat, sondern weil wir es auch nicht verdienen, dort zu sein. Wir arbeiten sehr hart", so ein niedergeschmetterter Aleix Espargaro. Er hätte mit einem besseren Ergebnis gerechnet - wenn es denn trocken geblieben wäre. Doch Konjunktive zählen im Motorsport nicht. "Am Anfang im Trockenen habe ich mich sehr konkurrenzfähig gefühlt und konnte bis weit in die Top-10 um die Positionen kämpfen", streicht Espargaro heraus.

"Beim zweiten Wechsel haben wir die Situation nicht optimal gehandelt. Ich hätte vielleicht schon eine Runde eher herein kommen können und hätte so noch ein paar Positionen gut machen können", ärgert sich Espargaro hinterher. "Leider fehlt es uns immer noch an Performance. Ich muss wohl nicht nochmal erwähnen, dass wir beim Beschleunigen noch zulegen müssen. Aber wir müssen auch schauen, wie wir unsere Vorteile besser zur Geltung bringen können", analysiert der Spanier.

Noch schlechter erging es Maverick Vinales im Rennen. "Einmal mehr muss ich sagen, dass ich an diesem Wochenende enttäuscht bin. Nach den Tests war mein Gefühl so positiv für dieses Rennen, aber am Ende des Tages konnten wir nichts aus den daraus gewonnenen Daten und Informationen nutzen", gibt Vinales desillusioniert zu. "Von der ersten Session an hatte ich meine Schwierigkeiten und kein gutes Gefühl mit dem Setting und ich weiß nicht, wieso."

Dabei sah die Welt für Vinales nach dem Test in Misano noch ganz anders aus. "Natürlich waren die Bedingungen komplett anders als bei den Tests, aber damals habe ich mich wirklich gut gefühlt. Dass sich das so stark ändert ist schon sehr komisch", grübelt der Spanier. Mit Platz 14 und damit lediglich zwei Pünktchen hat er allerhöchstens Schadensbegrenzung betrieben. "Natürlich hat das Wetter eine Rolle gespielt, aber wir hätten es besser machen können", glaubt Vinales.

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