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Lorenzo: Schlimmeres abgewendet: Sieg im Blick, WM im Kopf

Bild vergrößernJorge Lorenzo schielt auf den Indy-Sieg
Jorge Lorenzo steht in der ersten Reihe. Es hätte wesentlich schlimmer kommen können. Doch nun kann er den Sieg und die Gesamtwertung ins Auge fassen.

Nochmal Glück gehabt! So könnte man das Qualifying von Jorge Lorenzo kurz und prägnant auf den Nenner bringen. Der Mallorquiner, der dieses Wochenende bisher mit Marc Marquez in einer eigenen Liga unterwegs war, musste stärker für eine gute Startposition kämpfen als erwartet. Zwischenzeitlich nur auf Rang acht notiert, schaffte Lorenzo mit der drittschnellsten Zeit im letzten Anlauf noch den Sprung in die erste Reihe.

Dabei gab es in den vier Trainings davor keinerlei Anzeichen dafür, dass es ausgerechnet im so wichtigen Qualifying schwierig laufen könnte. "Nach zwei Reifensätzen war ich jedoch nur Achter und hatte dann viel Druck", schrillten bei Lorenzo schon die Alarmglocken, "aber ich habe die letzte Runde am Limit und so gut wie möglich geschafft. Das hat mir viel erspart, ein Start in der dritten oder vierten Reihe wäre eine Katastrophe gewesen".

Sieg im Blick, WM im Kopf

Die guten Trainingsleistungen sollten nur ein Ziel für das Rennen zulassen: den Sieg. Lorenzo geht sein Rennen gedanklich schon einmal durch: "Ich will so schnell wie möglich sein, einen guten Start hinlegen, gut fahren und dann sehen was drin ist. Klar will gewinnen aber man muss sehen wie sich das Rennen entwickelt."

Eine große Unbekannte stellen dabei die Reifen dar. Der US-amerikanische Asphalt behandelt das schwarze Gold extrem aggressiv, daher sollte der harte Reifen die beste Wahl sein. Lorenzo sieht sich hier im Vorteil: "Wir sind auf dem härteren Reifen etwas stärker, der weiche liegt den Hondas mehr. Aber für das Rennen ist das ja gut für uns, denn das geht nur auf den Harten."

Mit der bärenstarken Konkurrenz in Person von Marc Marquez ist Gewinnen sowieso nicht einfach. Lorenzo hat deshalb natürlich auch die Gesamtwertung im Hinterkopf: "Ich will unbedingt um den Sieg kämpfen, aber wenn das nicht klappt schaue ich, dass ich vor Vale ins Ziel komme. Die WM ist das größte Ziel und Vale war hier bisher nicht der Schnellste, aber er ist immer gut im Rennen. Trotzdem will ich mich und mein Bike verbessern und gegen Marc um den Sieg kämpfen, er hat hier bislang wirklich einen sehr starken Eindruck gemacht."

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