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Legenden-Zusammenprall: Teil 2: Kein böses Blut zwischen Rossi und Marquez

Bild vergrößernLegenden unter sich: Rossi und Marquez lieferten sich ein Duell der Extraklasse
Was für ein Finale in Assen! Marc Marquez und Valentino Rossi beschwören beste Zeiten herauf. Rennleiter Mike Webb sagt nach der Kollision: Alles legal!

In der glorreichen Vergangenheit waren Last-Corner-Decisions an der Tagesordnung, in der jüngeren Vergangenheit sind sie seltener geworden, doch in Assen zelebrierten Marc Marquez und Valentino Rossi Motorradsport vom Allerfeinsten. Schon das Rennen über belauerten sie sich, keiner deckte seine Karten wirklich auf, Führungsarbeit wurde nur zwangsweise geleistet und am Ende kam es zum Showdown in der letzten Schikane. Millionen von Menschen wurden Zeugen eines denkwürdigen Finals, als Marquez zu einer irren Attacke in der letzten Schikane ansetzte, Rossi berührte, dieser durchs Kiesbett fuhr und das Rennen vor dem Spanier gewann. [poll ID_umfrage="811"]

Während bei Fans beider Lager die Emotionen hochkochten, konnten sich Marquez und Rossi im Parc Ferme schon wieder über die Aktion amüsieren. Böses Blut? Fehlanzeige. Beide hatten Grund zur Freude: Während Rossi seinen Punkteabstand auf Lorenzo in der WM-Tabelle nach vier Niederlagen in Folge wieder auf zehn Punkte ausbauen konnte, verbuchte Marquez nach zwei Stürzen in Folge endlich wieder eine Zielankunft. "Endlich passiert mal wieder etwas in der letzten Kurve", lachte der amtierende Weltmeister, der Rossi, obschon dieser bereits die Innenbahn abdeckte, noch weiter innen attackierte und so mit ihm zusammenstieß.

Anhörung war angekündigt, Urteil: Rennunfall

Einziger Unterschied zu früher: Heute werden solche Vorfälle untersucht, auch in Assen wird es dazu kommen. Livio Suppo kündigte eine Anhörung an, weil Honda glaubt, dass Rossi durch das Abkürzen einen Vorteil ergattert habe. Viel Aussicht auf Erfolg hat diese nicht, denn zuvor gab Suppo im Fernsehen bereits zu: "Für die Leute sieht es so aus, als ob Rossi durch das Abkürzen einen Vorteil hätte, aber Marc hat ihn berührt. Wir haben die Rennleitung besucht, um die Bilder anzusehen, aber haben gesehen, dass Marc mit über beide Räder rutschend in Valentino reingeknallt ist." Fans nahmen das Manöver schon humorvoll auf die Schippe.

Schon sehr bald folgte allerdings die Entwarnung für das Rossi-Lager. Rennleiter Mike Webb, der die Szene nach dem Rennen nochmals mit Adleraugen beobachtete, sprach den Doktor bei Crash.net von jeglichen Vorwürfen frei: "Wir haben uns die Szene nochmals aus allen möglichen Perspektiven angeschaut. Die Entscheidung lautet: Rennunfall!" Wie es zu diesem Entschluss kam, legte Webb auch gleich nach: "Die Basis dieser Entscheidung bildet die Vogelperspektive, die gezeigt hat, dass Rossi zu jedem Zeitpunkt vorne lag."

"Rossi hatte also das Vorrecht auf die Linie. Er war vorne und ist nicht überholt worden. Als sie in der Rechtskurve am Kurvenscheitel angelangt waren, hat Marc ihn berührt und Valentino musste deshalb geradeaus fahren. Also ist das ein Rennunfall. Es war unvermeidbar", so Webb in der Stellungnahme weiter. Damit hat das Endergebnis der Dutch TT 2015 auch Bestand. [tweet url="https://twitter.com/amazingviral/status/614794059555713025"]

Rossi der lachende Sieger

Rossi ließ sich ausgiebig feiern und sagte direkt nach dem Kampf ebenfalls grinsend: "Ich wusste, dass es schwierig mit ihm werden würde." Aus diesem Grund habe er versucht, in den letzten Runden alle Karten auszuspielen. "Die letzten zwei Runden bin ich sehr stark gefahren." Doch in der letzten Runde kämpfte sich Marquez in einer Alles-oder-Nichts-Runde wieder heran und griff nach dem Sieg. "Er hat mich berührt und ich musste abkürzen", erklärte Rossi lakonisch. Den neuerlichen Sieg bei der Dutch TT beschrieb er als "sehr wichtig und speziell."

Marquez strahlte ebenfalls nach dem Rennen, wollte sich die Hintertür aber noch offen lassen: "Ich habe mit allem versucht, die Position noch herauszuholen. Ich bin innen gewesen, dann hat er ein bisschen abgekürzt. Wir werden sehen, was jetzt passieren wird, aber insgesamt bin ich froh, wieder auf dem Podium zu stehen." Natürlich hätte er das lieber stilvoll mit einem Sieg getan, aber auch so täte es gut, fügte der 22-Jährige hinzu. Suppo lobte ihn für seine riskante Herangehensweise: "Marc wird oft für solche Aktionen kritisiert, aber er ist einfach ein Genie in dem, was er tut, und die Leute sollten ihn für so etwas lieben."

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