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Sepang I: Aprilia enttäuscht bei Testauftakt: Lehren aus Enttäuschung ziehen

Bild vergrößernFür Aprilias Piloten läuft es auf der maladen RS-GP noch alles andere als rund
MotoGP-Rückkehrer Aprilia erlebte bei den ersten Tests des Jahres 2015 in Sepang größtenteils ein Debakel. Die Führungsebene bittet unisono um Geduld.

Die Saisoneröffnung der MotoGP 2015 verkam für Neueinsteiger Aprilia zum erwarteten Spießrutenlauf. Bei den dreitägigen Tests im malaysischen Sepang verpassten sowohl Alvaro Bautista als auch Marco Melandri eine Zeit unter den Top-20. Während der Spanier mit seiner insgesamt schnellten Runde von 2:01.924 immerhin auf Rang 21 landete, belegte Melandri mit seiner persönlichen Bestzeit von 2:03.641 den abgeschlagenen 28. Platz von insgesamt 30 Fahrer.

Auch auf die Distanz offenbarten die Aprilia-Piloten, die vom Gresini-Rennstall offiziell eingesetzt werden, große Defizite. Während Parallel-Rückkehrer Suzuki über die drei Tage hinweg in allen Belangen große Sprünge verzeichnete, blieb Gresini Aprilia über die insgesamt 24 Stunden Strecken-Zeit quasi permanent das Nachsehen. Auch Testpilot Michael Laverty enttäuschte mit der langsamsten persönlichen Bestzeit aller 30 Piloten (2:06.190).

Albesiano: Aprilia ein frisch geschlüpftes Küken

Schenkt man den Aprilia-Verantwortlichen Glauben, sind auch diese alarmierenden Tatsachen jedoch kein Grund zur Beunruhigung. Das Team sei quasi noch in der Anfangsphase seiner Entwicklung, verfolge ohnehin einen langfristigen Plan: "Ich bin immer noch der Meinung, dass wir einen positiven Test absolviert haben", gab Aprilia Motorsportchef Romano Albesiano zu Protokoll.

So sei die RS-GP-Rennmaschine quasi erst neu geschlüpft, Aprilias Rückkehr in die Königsklasse zudem per se auf 2016 ausgerichtet gewesen: "Wir müssen realistisch bleiben. Unser Projekt ist langfristig angelegt und wir werden unser Bike über die Saison hinweg massiv weiterentwickeln. Um schneller und effektiver zu wachsen wollen wir jedoch mit unseren Kontrahenten in Wettbewerb treten. Jedoch wissen wir natürlich, dass es verdammt schwierig ist, in den Rennen der MotoGP konkurrenzfähig zu sein, wenn dein Projekt noch nicht ausgereift genug ist", verriet Albesiano.

Schon bei den nächsten Tests in Sepang will das Team allerdings große Schritte nach vorne machen, und somit den Grundstein dafür legen, die Saison 2015 nicht im Desaster enden zu lassen: "Wir werden schon bei Sepang II deutlich klarer sehen, wo wir wirklich stehen. Wir haben jetzt drei Tage lang mit dem Bike für die Saison getestet, obwohl dieses noch nicht fertig ist. Diese Datenmenge wird uns um einiges voranbringen und wir müssen positiv denken", führte Albesiano weiter aus.

Gresini lobt Bautista, verteidigt Melandri

Obwohl die neue Aprilia bei den Sepang-Tests quasi erst ihren Shakedown erlebte, wollte Albesiano bewusst nicht auf die drohende ‘Maßregelung´ durch die Konkurrenz verzichten. "Wir hätte auch heimlich, still und leise alleine auf einer anderen Strecke testen können, aber das ist nicht Aprilias Stil. Wir haben die Absicht, uns der Welt zu präsentieren, und das hat hier in Sepang nun begonnen."

Teamchef Fausto Gresini, der schon einige Jahre mit Bautista zusammenarbeitet, zollte dem Spanier für seine annehmbare Leistung in Sepang zumindest Respekt: "Ich denke, Alvaro hat hier einen tollen Job gemacht, vor allem, wenn man bedenkt, wo wir jetzt mit unserem Projekt stehen. Rundenzeiten interessieren uns im Moment einfach noch nicht und wenn man bedenkt, dass Sepang einer der forderndsten und härtesten Kurse im Kalender ist, wertet das Alvaros Leistung meiner Meinung nach auch auf."

Gresini: Melandri-‚Horrorshow‘ verständlich

Für den ehemaligen MotoGP-Vizeweltmeister Melandri hat Gresini nach dessen ‚Horrorshow‘ dennoch warme Worte übrig. Der Italiener war nach einer mehrjährigen - durchaus erfolgreichen - Odyssee durch die Superbike-Weltmeisterschaft wieder in die Motorrad-Königsklasse zurückgekehrt. "Es war uns von Anfang an klar, dass Marco nach seiner mehrjährigen Pause zu Beginn Schwierigkeiten haben würde", hält Gresini schützend seine Hand über Melandri.

Der Teamchef weiß, warum sein Pilot in Sepang einen derart schwierigen Stand hatte: "Er muss sich an eine komplett neue technische Situation und eine gänzlich andere Rennmaschine gewöhnen. Hauptsächlich muss er erst einmal seinen Fahrstil anpassen, aber auch die Gewöhnung an die neuen Reifen braucht sicherlich eine Menge Zeit. Das Wichtige für ihn ist, dass er sich nicht entmutigen lässt, positiv bleibt und mit vollem Fokus und voller Hingabe das Aprilia-Projekt mit vorantreibt."

© MotoGP und Motorrad News von Motorsport-Magazin.com

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