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Lorenzo siegt bei Sturzorgie in Aragon: Stürze für Rossi, Marquez und Pedrosa

Bild vergrößernJorge Lorenzo behielt im Regenkrimi die Nerven
Kein Rennen hätte würdiger für den 800. GP der Königsklasse sein können als der Grand Prix von Aragon 2014.

Jorge Lorenzo feierte in einem unglaublich dramatischen Aragon-Grand-Prix seinen ersten Saisonsieg. Nach Stürzen von Valentino Rossi, Marc Marquez und Dani Pedrosa bei wechselnden Verhältnissen inklusive Motorradwechsel war der Weg für ihn frei. Flankiert wurde er auf dem Podium von Aleix Espargaro, der sein erstes MotoGP-Podium feierte und Cal Crutchlow, der erstmals für Ducati auf das Podium fuhr.

Dani Pedrosa legte den besten Start hin und ging von Platz zwei aus an Polesitter Marc Marquez vorbei. Der Weltmeister musste auch Andrea Iannone vorbeilassen und bog nur als Dritter in Kurve eins ein. Einen Raketenstart legte auch Jorge Lorenzo hin, der von Startplatz sieben auf Rang vier nach vorne kam. Dahinter reihten sich Pol Espargaro und Valentino Rossi ein.

Pedrosa verlor an der Spitze bald zwei Positionen an Marquez und Iannone, die sich nun ein tolles Duell um die Führung lieferten. Die beiden überholten sich zahlreiche Male und zeigten eine tolle Show, die allerdings schon in Runde zwei ein vorzeitiges Ende fand. Iannone kam in Kurve zehn von der Strecke ab, verlor am nassen Gras die Kontrolle und zerstörte seine Ducati völlig.

Rossi fliegt heftig ab

Nur zwei Umläufe später war das Rennen auch für Valentino Rossi zu Ende. Er verbremste sich und rutschte auf den Kunstrasen neben der Strecke, was in einem üblen Abflug resultierte. Rossi war nicht in der Lage das Kiesbett selbstständig zu verlassen und wurde mit der Bahre abtransportiert. Er schien sich an der Schulter oder am Schlüsselbein verletzt zu haben und wurde direkt ins Medical Center gebracht. Dort wurden keine Blessuren festgestellt, er wurde aber sicherheitshalber ins Krankenhaus gebracht.

An der Spitze hatte sich nun eine Dreiergruppe mit Marquez an der Spitze und Lorenzo sowie Pedrosa dahinter gebildet. Andrea Dovizioso lag auf Rang vier und Stefan Bradl war Fünfter. In Runde neun übernahm Lorenzo die Topposition von Marquez und führte erstmals das Rennen an. Der Mallorquiner konnte sich aber nicht absetzen. Im zwölften Umlauf ging Marquez wieder vorbei und fuhr nun seinerseits einen kleinen Abstand heraus.

In der 13. Runde wurde die weiße Flagge geschwenkt. Es hatte wieder zu regnen begonnen und die Piloten hatten nun die Möglichkeit, auf ihre Ersatzmotorräder zu wechseln. Bradl hatte mittlerweile bereits Rang fünf an Pol Espargaro verloren und kam unter Druck von Alvaro Bautista, Cal Crutchlow und Aleix Espargaro. Wenig später musste er dieses Trio ziehen lassen.

An der Spitze machte Lorenzo wieder mächtig Druck, schloss die Lücke auf Marquez und attackierte ihn. Im ersten Versuch konnte der Repsol-Honda-Pilot noch kontern, in Kurve eins von Runde 15 schoss Lorenzo aber auf der Start-Ziel-Geraden an ihm vorbei. Schon im nächsten Umlauf schlug Marquez aber wieder zurück und auch Pedrosa schlüpfte gleich mit durch. Der Regen wurde in dieser Phase stärker, vorerst blieben aber alle Piloten mit Trockenreifen auf der Strecke. Pedrosa machte unter diesen Bedingungen den stärksten Eindruck und übernahm in einem großartigen Duell die Führung von Marquez. Lorenzo konnte die Pace der Repsol-Honda-Piloten nicht mitgehen.

Repsol-Honda-Piloten verpokern sich

Sechs Runden vor Ende begann es stark zu regnen. Aleix Espargaro kam als erster Pilot in die Box und wechselte auf die Ersatzmaschine. Die Spitzenpiloten blieben auch im nächsten Umlauf draußen, doch der Großteil des Feldes entschied sich für einen Wechsel. An der Spitze übernahm Marquez wieder das Kommando von Pedrosa, während Andrea Dovizioso auf Slicks stürzte. Mit noch vier zu fahrenden Runden wechselte Lorenzo, die Repsol Hondas blieben auf der Strecke. Prompt stürzte Dani Pedrosa in Kurve eins.

Marquez lag nun alleine an der Spitze, doch verlor fast vier Sekunden pro Runde auf die Piloten, die mit Regensetup unterwegs waren. Er kam aber dennoch nicht an die Box. Die Folge war auch ein Sturz der Nummer 93. Der Regen war zu stark geworden. Sowohl er als auch Pedrosa konnten das Rennen aber wieder aufnehmen. Jorge Lorenzo erbte die Führung und lag nun vor Aleix Espargaro und Cal Crutchlow an der Spitze.

Lorenzo war der Sieg nicht mehr zu nehmen, doch um Rang zwei entbrannte ein spannendes Duell. Cal Crutchlow jagte Aleix Espargaro, doch es reichte nicht ganz für den Briten. Crutchlow fuhr 17 Tausendstel hinter Espargaro über die Ziellinie, holte aber dennoch sein erstes Podium für Ducati. Stefan Bradl wurde starker Vierter vor Bradley Smith, der seinen Teamkollegen Pol Espargaro direkt hinter sich ließ. Alvaro Bautista belegte Rang sieben vor den Aspar-Piloten Hiroshi Aoyama und Nicky Hayden. Scott Redding wurde Zehnter vor Danilo Petrucci. Alex de Angelis belegte Rang zwölf. Marc Marquez wurde nach seinem Sturz noch 13., direkt vor seinem ebenfalls gecrashten Teamkollegen Dani Pedrosa. Yonny Hernandez holte den letzten Punkt.

© MotoGP und Motorrad News von Motorsport-Magazin.com

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