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Lorenzo mit Platz zwei zufrieden: Eine Runde fehlte zum möglichen Sieg

Bild vergrößernJorge Lorenzo war recht zufrieden mit seinem Rennen, wünschte sich aber eine Runde mehr
Jorge Lorenzo sah in Brünn eine Chance auf den Sieg, hätte aber noch eine Runde mehr gebraucht. Dennoch war er zufrieden.

"Endlich haben wir Marc [Marquez] geschlagen. Dummerweise war es nicht ich, dem das gelungen ist, sondern Dani [Pedrosa]", begann Jorge Lorenzo nach einem denkwürdigen Tschechien Grand Prix, den er knapp hinter Pedrosa als Zweiter beendete. "Ich hatte heute die Chance auf den Sieg", war sich der Yamaha-Pilot sicher, nachdem er sich im Warm-Up am Sonntagmorgen bestens fühlte und die Bestzeit erzielen konnte.

"Es war wohl ein Fehler den weicheren Vorderreifen zu wählen. Ich wollte damit nur die Unebenheiten ausgleichen, die auf dieser Strecke deutlich zugenommen haben. Nach zwei Runden baute er aber ab. Ich hatte allerdings erwartet, dass er noch stärker abbaut, was glücklicherweise nicht der Fall war. Ansonsten hätte mich bestimmt auch Valentino noch eingeholt", schilderte der 27-Jährige. Nach Start von Platz sechs und einer starken ersten Runde habe sich Lorenzo aber nicht mehr ganz so stark gefühlt wie zu Rennbeginn. "Dann fuhr Dani an mich heran und ging vorbei und ich musste noch aggressiver fahren, weil er davonfuhr."

Sobald sich Lorenzo wieder an seine bereits abgefahrenen Reifen gewöhnt hatte, konnte er zum Rennende hin wieder enorm viel Zeit auf Pedrosa gutmachen. "Ich bin bis ans Limit gegangen, um wieder aufzuholen, aber es war zu spät", sah der zweifache MotoGP-Weltmeister ein. "Eine Runde mehr und ich wär an ihm drangewesen. Dani fuhr ein sehr gutes Rennen, unseres war leider ein kleines bisschen schlechter."

"Wir arbeiten sehr hart, um das Bike zu verbessern und langsam trägt unsere Arbeit Früchte", freute sich Lorenzo. Doch gleichzeitig erkannte er auch, dass er im Rennen einen Fehler gemacht hatte: "Ich hätte ein größeres Risiko eingehen und besser fahren müssen. Das wäre der Schlüssel gewesen, um an Dani dran zu bleiben. Aber das Ergebnis ist gut, besonders der letzte Teil des Rennens. Da kann man sehen, wie sich in nur einer Woche alles verändern kann."

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