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Lorenzo: Das war ein lustiges Rennen: Sieg ist nicht mehr weit weg

Bild vergrößernJorge Lorenzo ist überzeugt, dass ihm zum ersten Sieg 2014 nicht mehr viel fehlt
Jorge Lorenzo war nach seinem harten Kampf gegen Marc Marquez in Mugello mit seinem zweiten Platz zufrieden, machte aber noch einige Schwachpunkte aus.

Jorge Lorenzo ist zurück. Zum vierten Mugello-Sieg in Folge sollte es für den Mallorquiner am Sonntag zwar nicht reichen, aber zumindest hatte der Yamaha-Pilot endlich eine Lösung gefunden, mit Dauerbrenner Marc Marquez mitzuhalten und ihm sogar anständig die Stirn zu bieten. "Das war ein sehr lustiges Rennen", begann er nach 23 nervenaufreibenden Runden, die er großenteils angeführt hatte.

"Ich fühlte mich stark, dann ist es leichter gegen ihn zu kämpfen", fuhr Lorenzo fort. "Das Bike war sehr gut auf der Bremse, viel besser als sonst. Allerdings brauchen wir etwas mehr Top-Speed, denn die ganze Zeit, die ich in den Kurven auf Marc gutmachen konnte, ging mir auf der langen Geraden wieder verloren." Dazu sei noch der Windschatten gekommen." Der 27-Jährige ergänzte: "Marc war auf der Bremse sehr stark und wir hatten einen guten Kampf."

"Du bist nicht so wirklich glücklich, wenn du den Sieg so knapp verpasst, weil ein Sieg ist Sieg und ein zweiter Platz bleibt ein zweiter Platz", fuhr er fort. "Im Vergleich zu den anderen Rennen dieses Jahr, gibt es aber nicht viel zu sagen. Körperlich fühle ich mich viel besser. Wenn du dich körperlich stärker fühlst, bist du auch mental stärker. Ich war überzeugt, dass ich kämpfen kann." Um diese Stärke zu erreichen, half dem Mallorquiner aber auch seine Crew.

"Wir haben Modifikationen am Bike vorgenommen, damit sind wir auf der Bremse viel besser. Das war ein guter Schritt. Allerdings waren wir hier nur in etwa 60 Prozent der Kurven wirklich besser auf der Bremse. Wir können uns noch weiter steigern" Lorenzo glaubt, dass er ohne den Nachteil im Top-Speed hätte davonfahren können. "Ich denke, dass ich dieses Mal ein bisschen schneller war als Marc, aber er konnte mir folgen als ich gepusht habe. Als er vorbei war, kam es mir vor, als wäre er etwas langsamer. Beim Top-Speed fuhr er dann aber wieder meterweit voran."

Der zweifache Weltmeister will sich dennoch als Fahrer und als Athlet noch weiter verbessern. "In der Presse sagen viele, dass ich das Fahren nicht mehr genießen würde, vielleicht war das ja heute auch so und deshalb habe ich nicht gewonnen", sagte er scherzhaft in der Pressekonferenz. "Ich habe mein Bestes gegeben. Dieses Mal haben wir es leider nicht geschafft, aber ich denke, der Sieg ist nicht mehr weit weg."

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