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Positiver erster Tag bei Ducati: Crutchlow und Dovizioso testen drei Reifen

Bild vergrößernCal Crutchlow fühlte sich auf dem australischen Asphalt wohl
Cal Crutchlow und Andrea Dovizioso zogen ihr Reifentestprogramm am Montag auf Phillip Island durch und schätzten die neuen Pneus als geeignet ein.

Obwohl dir Rundenzeiten beim Reifentest auf Phillip Island keine Messlatte sind, konnte sich Cal Crutchlow am Montag über den zweiten Rang freuen. "Es scheint besser zu sein als in Malaysia, aber es ist eine ganz andere Strecke: Es gibt nicht viele harte Bremspunkte und da habe ich in Sepang viel Zeit verloren. Der Grip der Strecke hier ist gut und es fühlt sich viel besser an als ich erwartet hatte", schilderte der Ducati-Neuzugang. "Wir können daraus Positives schließen, aber das Zeug, das uns Bridgestone gegeben hat, war dennoch hart."

"Valentino [Rossi] und ich haben die gleichen Reifen getestet und strichen beide einen von drei, weil es sich nicht gelohnt hätte für sechs Runden auf einen zweiten Run rauszufahren. Ich habe drei neue Reifen getestet und den normalen Rennreifen aus dem letzten Jahr und ich hab sofort gemerkt, dass es besser war", schilderte Crutchlow weiter. Der Rennreifen aus dem letzten Jahr hielt konstant 27 Runden aus. "Auf der letzten Runde fuhr ich eine 1:30.3. Ich weiß nicht, ob die Streckenbedingungen oder die Temperaturen anders sind, aber normalerweise denkt man ja, dass es unter heißeren Bedingungen schlechter wird. Die Strecke ist sechs Monate älter und es funktioniert ehrlich nicht schlecht."

Andrea Dovizioso probierte drei verschiedene Reifen. "Der Unterschied war im Vergleich zum Rennreifen was das Gefühl und die Rundenzeit angeht nicht so groß, aber die Konstanz war etwas besser. Ich kann nicht sagen, dass es der richtige Reifen für das Rennen ist, denn die Bedingungen sind anders und wir sind bisher nicht allzu viele Runden gefahren." Der Plan schrieb dem Italiener vor, zwei Mal auf jedem Reifen rauszufahren und dabei mindestens sechs Runden zurückzulegen.

"Ich konnte die Rundenzeit über die ganzen zwölf Runden halten und das ist wirklich gut. Es ist gut für die Reifen, aber auch sehr gut für mein Gefühl auf dem Bike, denn es ist sehr schwierig, auf dieser Strecke die gleiche Rundenzeit zu halten und ich hatte meine ganze Karriere lang Probleme, das zu schaffen", ergänzte Dovizioso, der in der Endabrechnung des ersten Tages auf Rang fünf landete. "Die Bedingungen waren heute gut, aber ich fühle mich auch auf der Ducati besser auf dieser Strecke. Wir sind nicht schnell genug und müssen weiterarbeiten. Ich bin mir nicht sicher, was die anderen probiert haben, aber die Rundenzeiten waren ziemlich ähnlich."

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