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Rossi: Endlich wieder Reihe eins: Hinterrad rutscht zu viel

Bild vergrößernValentino Rossi freut sich über Reihe eins
Valentino Rossi hat es geschafft. Auf dem Sachsenring steht er zum ersten Mal seit Portugal 2010 wieder in Reihe eins und hat sich viel vorgenommen.

Unvorstellbare 986 Tage ist es her, dass Valentino Rossi zum letzten Mal in der Startaufstellung eines Rennens freien Blick nach vorne hatte. 2010 startete er den Großen Preis von Portugal aus Position drei und wurde schließlich Zweiter hinter Teamkollege Jorge Lorenzo. Diese lange Pause von Reihe eins war selbst für den neunfachen Weltmeister zu lang, denn er konnte sich kaum mehr an seine letzte Top-3-Platzierung im Qualifying erinnern. "Ich glaube, es könnte Le Mans 2010 gewesen sein, also ist es ewig her", spekulierte der Italiener.

Etwas mehr als ein Zehntel trennten den Assen-Sieger von seiner ersten Pole Position seit Le Mans 2010, das konnte die Freude aber nicht trüben. "Das Qualifying ist in letzter Zeit nicht meine Stärke, aber seit Assen läuft es etwas besser", erzählte der Yamaha-Mann. "Die Pole ist nicht weit weg und das Ziel war ohnehin die erste Reihe, denn die wird wichtig für das Rennen."

Grundsätzlich erzielte der neunfache Weltmeister konstant gute Rundenzeiten auf dem Sachsenring - Gleiches hatte er auch im Qualifying vor. "Ich bin so happy, dass die Runde nun wirklich gut wurde", strahlte der Italiener.

Nun gilt die Konzentration dem Rennen, um am Sonntag seinen fünften Sieg auf dem Sachsenring feiern zu können. Die Pace der Yamaha stimmt den WM-Fünften zumindest positiv, am Heck wartet aber noch etwas Arbeit. "Wir müssen uns bis morgen noch ein bisschen verbessern, denn mein Hinterrad rutscht etwas zu viel", mahnte der 34-Jährige. Speziell die zweite Rennhälfte macht ihm dabei Sorgen. "Ich befürchte, dass Marc [Marquez] in der zweiten Rennhälfte besser und konstanter sein könnte. Wir werden alle möglichen Schritte versuchen und dann sehen wir weiter."

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