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Lorenzo: Nur Steigerung eigener Leistung hilft: 250er-Honda-Fahrstil-Mix

Bild vergrößernJorge Lorenzo weiß, dass er nur mit der Steigerung der eigenen Leistung weiterkommt
Jorge Lorenzo hofft auch nach fünf MotoGP-Jahren sich weiter steigern zu können. Valentino Rossi bewundert den Fahrstil seines Teamkollegen.

Jorge Lorenzo ist schon jetzt der erfolgreichste spanische MotoGP-Fahrer aller Zeiten, denn mit seinem zweiten Titel 2012 schlug er seinen Landsmann Alex Criville, der als einziger 1999 den Titel in der Königsklasse nach Spanien holen konnte. Nach fünf Jahren in der MotoGP will der Mallorquiner seinen Titel nun am liebsten verteidigen. "Wir sind schneller als letztes Jahr, aber für mich ist das noch nicht genug. Wir müssen uns noch weiter verbessern", erklärte er nach den ersten beiden Testfahrten des Jahres.

Lorenzo geht auch seine sechste Saison in der Königsklasse motiviert wie eh und je an. "Ich konzentriere mich nicht ausschließlich auf die Ergebnisse. Weltmeister zu sein ist offensichtlich der Grund, warum wir alle hier sind und der beste Preis, den es zu holen gibt. Aber um das zu erreichen, ist es besser, sich auf sich selbst zu konzentrieren, um seine eigenen kleinen Schwächen zu verbessern", erklärte er das Geheimnis. "Man muss sich als Fahrer selbst verbessern. Wenn du das jedes Jahr schaffst und immer einen Schritt weiter kommst, dann ist es leichter, die gewünschten Ergebnisse zu holen. Du bist abhängig von deinem Bike, deinem Team, Glück oder Pech - aber deine eigene Leistung verbessern ist noch immer die beste Möglichkeit, um deine Ziele zu erreichen."

Der 25-Jährige gab zu, dass er vor einiger Zeit auf bestimmten Strecken noch Probleme gehabt habe. "Aber jetzt bin ich auf jeder Strecke konstant. Man lernt immer dazu. Selbst an Tagen, an denen die Rundenzeiten schlecht sind", ergänzte er. Auch Valentino Rossi hat bemerkt, dass sich sein alter und neuer Teamkollege enorm gesteigert hat. "Jorges Stil war schon als er aus der 250er kam gut für die M1. Den die M1 ist ein Bike, das der 250ccm-Zweitakter sehr ähnlich ist. Aber es war sehr gut, denn während der letzten Saison konnte er seinen Stil noch verbessern und sich besser an die M1 anpassen. Nun fährt er halbe-halbe zwischen 250ccm-Stil und dem Honda-Beschleunigungstrick wie Stoner", sagte der neunfache Weltmeister, der damit auf Casey Stoners schnelles Aufrichten des Bikes am Kurvenausgang hindeutete.

"Jorge liegt genau dazwischen. Er macht bei der Beschleunigung weniger als Stoner und Pedrosa, hat aber eine sehr gute Kurvengeschwindigkeit. Er ist ein Mix dieser beiden Stile. Unser Bike muss man aber auch so fahren. Unser Motorrad kann nicht wie eine Honda bewegt werden und eine Honda kann man nicht wie eine Yamaha fahren", fuhr Rossi fort. Zudem bemerkte der Italiener, dass Lorenzo schon in der 250er Klasse enorm stark war und jetzt schon mehrere Jahre Erfahrung auf der M1 hat.

© MotoGP und Motorrad News von Motorsport-Magazin.com

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