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Edwards freut sich auf Katar: FTR-Kawasaki wird immer besser

Bild vergrößernColin Edwards hofft, dass er in diesem Jahr auf der FTR-Kawasaki an der CRT-Spitze kämpfen kann
Colin Edwards freut sich auf den Saisonauftakt und hat eine klare Vorstellung von den Spitzenpiloten. Claudio Corti bewundert seinen Teamkollegen.

Colin Edwards testete in Malaysia ein neues Chassis und eine neue Schwinge seiner neuen FTR-Kawasaki. "Ich mag das Bike sehr und habe mich über die Änderungen gefreut. Wir müssen uns auf die Elektronik konzentrieren, das ist der Punkt, an dem wir momentan noch am meisten verletzbar sind", erklärte er zur Teampräsentation in Mailand. Die Rennstrecke in Katar gefällt dem Texaner sehr, weshalb er dem Saisonstart auch sehr zuversichtlich entgegen blickt. "Mit den Prototypen zu kämpfen ist unmöglich, aber ich wäre gern bester CRT-Fahrer", formulierte er sein Ziel.

Was die Prototypen angeht, hat Edwards einen klaren Favoriten: "Wenn es um den Titelfavoriten geht, würde ich auf Lorenzo tippen. Er ist der Weltmeister und wird schwer zu schlagen sein." Doch auch seinem langjährigen Konkurrenten Valentino Rossi rechnet er viele Chancen aus. "Valentino wird um Siege kämpfen. Er ist etwas älter, aber immer der Beste. Ich weiß nicht wie viele Rennen er gewinnen kann, aber er wird es sicherlich." Marc Marquez' starkes Auftreten war für Edwards keine Überraschung. "Marc hat große Chancen den MotoGP-Titel in seiner ersten Saison zu gewinnen. Er ist sicher nervös und wird in einige Rennen vielleicht ausfallen, aber er wird keine allzu schweren Fehler machen", ist er sich sicher.

Edwards selbst teilt sich die Forward Box in diesem Jahr mit einem weiteren MotoGP-Rookie. "Vor ein paar Jahren war ich ein Fan von ihm, als er noch WSBK fuhr und nun fahren wir zusammen, es ist ein Traum. Ich kann diese Erfahrung nur nutzen und seinen Ratschlägen folgen, aber mein Ziel ist es trotzdem, ihn zu schlagen", sagte Claudio Corti zu seinem 39-jährigen Teamkollegen, der seine ersten Testfahrten als schwierig, am Ende aber als positiv bezeichnete. "Wir konnten das Bike mit der neuen Elektronik verknüpfen und reisten mit einer Menge Daten ab. Nach der Analyse dieser können wir Entscheidungen über die Entwicklung treffen. Ich hatte auch Zeit, die Bridgestone-Reifen besser zu verstehen, die eine phänomenale Leistung haben."

An der Magneti Marelli Elektronik habe auch der Italiener noch viel zu tun. Das neue FTR-Chassis hatte Corti noch gar nicht getestet. "Aber laut Colin ist es ein Schritt nach vorn. Selbst mit der neuen Schwinge waren wir sofort schneller. Ich hoffe also, dass wir in Jerez noch mehr Material bekommen. Ehrlich gesagt, haben wir noch immer viel auszuprobieren." Auch beim ersten Rennen will der Rookie weiter testen und entwickeln. "Wir müssen realistisch sein. Barbera war auf der FTR dicht an den ART dran, aber uns fehlt noch die Konstanz", erklärte Corti, dem auffiel, dass der Aprilia-Motor eine viel bessere Beschleunigung habe.

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