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Bestzeit für Pedrosa im 3. Valencia-Training: Die Bedingungen verschleppten die Arbeit

Bild vergrößernDani Pedrosa zeigte am Ende, wo der Hammer hängt
In einem 3. Training, das erst am Ende wirklich Fahrbetrieb erlebte, konnte sich Dani Pedrosa mit ein paar guten Runden klar durchsetzen.

War das dritte MotoGP-Training am Ende eine recht klare Angelegenheit für die Prototypen und mit Dani Pedrosa ein erwarteter Fahrer an der Spitze, so gehörten die ersten beiden Drittel der Session beinahe ausschließlich den CRTs. Grund dafür waren wieder einmal die Bedingungen. Trotz Sonnenschein trocknete die Strecke nur sehr langsam ab und es gab die von allen verhassten halbnassen, halbtrockenen Verhältnisse, bei denen sich weder mit Regenreifen noch mit Slicks arbeiten lässt. Dadurch blieben die Stars größtenteils in der Box und die CRT-Piloten hatten freie Fahrt.

Als sich am Schluss eine trockene Linie abzeichnete, ging es dann aber doch noch rund, Pedrosa jagte in seinem letzten und schnellsten Umlauf in 1:33.033 Minuten um den Kurs und kam damit schon bis auf eine halbe Sekunde an den Streckenrekord heran. Der Spanier hatte das Feld aber einigermaßen dominiert, so lag Andrea Dovizioso als Zweiter bereits 0,608 Sekunden zurück, neben dem Italiener hatten nur noch Cal Crutchlow und Stefan Bradl weniger als eine Sekunde auf den Spitzenreiter eingebüßt.

Pirro vor Rossi

Auch dahinter war die Reihenfolge dank der Bedingungen etwas verwaschen. So fand sich Nicky Hayden auf der Ducati als Fünfter vor Weltmeister Jorge Lorenzo, Alvaro Bautista und CRT-Spitzenreiter Randy de Puniet konnten sich vor dem neuntplatzierten Casey Stoner behaupten. Michele Pirro war als Zehnter ebenfalls ungewohnt weit vorne und damit vor Valentino Rossi und Karel Abraham auf ihren Prototypen.

Roberto Rolfo konnte sich als 13. noch damit rühmen, die Satelliten-Ducati von Hector Barbera und Ben Spies' Ersatzfahrer Katsuyuki Nakasuga auf der Werks-Yamaha geschlagen zu haben. Weniger zufrieden dürfte der CRT-Gesamtführende Aleix Espargaro gewesen sein, der sich diesmal mit Platz 15 begnügen musste. Danilo Petrucci, Ivan Silva, Hiroshi Aoyama, Colin Edwards und Claudio Corti erreichten die Positionen 17 bis 21. James Ellison hatte auf dem letzten Platz die 107-Prozent-Marke verpasst, er fuhr am Ende aber auch keine Zeit mehr.

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