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Stoner blieb im 3. Training unschlagbar: Lorenzo lag vor Pedrosa

Bild vergrößernCasey Stoner war auch im dritten Training unantastbar
Casey Stoner war auch im dritten MotoGP-Training auf Phillip Island eine Klasse für sich. Er distanzierte die Konkurrenz um mehr als eine Sekunde.

Er fahre auf Phillip Island wie ein Gott, sagte Valentino Rossi am Freitagabend über Casey Stoner und der Australier bestätigte den Italiener am Samstagmorgen im dritten Training der MotoGP. Der Honda-Pilot verbesserte seinen Bestwert vom Freitag um mehr als drei Zehntelsekunden und lag in 1:29.665 Minuten mehr als eine Sekunde vor dem Rest des Feldes. Selbst seine Longrun-Zeiten waren weit von dem entfernt, was ein anderer Fahrer nur über eine Runde zustande bringen konnte. Jorge Lorenzo hatte als erster Verfolger 1,019 Sekunden Rückstand, Dani Pedrosa lag als Dritter bereits 1,316 Sekunden zurück.

Lorenzos Vorsprung auf Pedrosa war insofern interessant, da ein zweiter Rang Lorenzos am Sonntag die Weltmeisterschaft entscheiden könnte, sollte Pedrosa hinter ihm landen. Hinter den Top-3 folgten wie beinahe üblich die beiden Satelliten-Yamahas von Cal Crutchlow und dem zwischendurch gestürzten Andrea Dovizioso, Alvaro Bautista konnte mit seiner Satelliten-Honda als Sechster noch knapp mithalten. Der Spanier musste allerdings eine Schrecksekunde verdauen, als er eingangs Start-Ziel mit einer Möwe kollidierte.

Die große Überraschung des dritten Trainings war Randy de Puniet, der mit seiner CRT-Aprilia bis auf Platz sieben nach vorne fuhr. Damit hatte er Stefan Bradl, Valentino Rossi und Karel Abraham in den Top-10 hinter sich gelassen. Aleix Espargaro war als zweitschnellster CRT-Pilot auch nicht langsam gewesen und lag auf Rang elf vor Nicky Hayden und Hector Barbera auf ihren Ducati-Prototypen. Barbera war allerdings etwas eingebremst worden, weil er kurz nach Beginn der Session stürzte. Danilo Petrucci und Roberto Rolfo lagen noch in den Top-15, dahinter folgen James Ellison, Michele Pirro, Colin Edwards, Ivan Silva und Yonny-Hernandez-Ersatz Kris McLaren, dem noch ein paar Zehntel auf die 107-Prozent-Hürde fehlten.

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