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Stimmen von der Pressekonferenz in Sepang: Lorenzo & Pedrosa kämpfen weiter

Bild vergrößernJorge Lorenzo und Dani Pedrosa spielen das Konzentrationsspiel im Kampf um die WM weiter
Jorge Lorenzo, Dani Pedrosa, Alvaro Bautista, Cal Crutchlow und Valentino Rossi kamen am Donnerstag in Sepang zur Pressekonferenz zusammen.

Jorge Lorenzo könnte zum zweiten Mal den MotoGP-Titel in Malaysia entscheiden, meinte aber zur Pressekonferenz am Donnerstag, dass 28 Punkte im harten Kampf nicht reichen. "Es ist möglich, aber es ist schwer. Also denke ich nicht allzu viel darüber nach, werde aber in jeder Session und besonders im Rennen versuchen, mein maximales Potential zu erreichen." Dazu will der Mallorquiner besonders konzentriert bleiben und am Sonntag so viele Punkte wie möglich mitnehmen.

Im Vergleich zu Japan biete die Rennstrecke in Sepang andere Voraussetzungen. "Es ist eine andere Strecke, es herrschen andere Bedingungen und andere Umstände. Wir werden bis morgen warten müssen. Es ist eine lange Strecke, sehr weit und normalerweise ist es sehr heiß, also hat das Bike weniger Power, zumindest spürt man weniger Kraft, wenn man aus den Kurven rausfährt", ergänzte Lorenzo.

Sein Titelkonkurrent Dani Pedrosa will weiter gewinnen, um die WM offen zu halten. "Normalerweise war ich immer gut auf der Strecke. Es ist ein Kurs, auf dem jeder MotoGP-Fahrer oft in einer Saison fährt, also kennen wir ihn alle gut. In der Vergangenheit hatten wir hier ein paar gute Rennen und sicherlich wird es wieder wichtig sein, konzentriert zu bleiben und ab den Trainings gut zu fahren." Außerdem hofft Pedrosa, dass seine Honda gut funktioniert und er das Beste aus ihr herausholen kann.

Lieblingsstrecke

Alvaro Bautista, der es in Japan zum zweiten Mal aufs Podest schaffte, freut sich schon auf die malaysische Strecke. "Sepang ist meine Lieblingsstrecke in der Meisterschaft. Ich war in der 125er hier gut und in der 250er gewann ich ein Rennen und stand ein paar Mal auf dem Podest. Auch in der MotoGP habe ich hier meine besten Ergebnisse geholt, also mag ich die Strecke wirklich sehr. Wir werden sehen, was an diesem Wochenende passiert. Das letzte Rennwochenende lief vom ersten Tag an sehr gut und ich erwarte, dass ich diese Arbeit fortsetzen kann und versuche, so konkurrenzfähig wie in Motegi zu sein", strahlte er.

Cal Crutchlow erging es in Motegi weniger gut: Er blieb in der letzten Runde mit leerem Tank stehen. Dennoch blickt der Brite nach vorn: "Wir haben das ganze Wochenende lang eine gute Verbesserung geschafft und das Team hat großartig gearbeitet. Es war gut, dass Alvaro und ich dort kämpfen konnten, das ist es, was die Meisterschaft braucht, was die Zuschauer sehen wollen und was die Fahrer wollen."

Obwohl es erst das zweite GP-Jahr für Crutchlow ist, kennt auch er die Streck ein Sepang durch die Testfahrten schon bestens. "Je mehr Runden man hier dreht, desto mehr mag man es und desto mehr gewöhnt man sich daran. Es ist eine lange Strecke, also verliert man eine Menge Zeit, wenn man in jeder Kurve auch nur ein bisschen zurückhängt. Hoffentlich können wir in den nächsten Tagen unser Bestes geben. Wir freuen uns auf das Rennen am Sonntag. Es wird sicherlich ein unterhaltsames Wochenende."

Sehr seltsam

Auch Valentino Rossi mag die Rennstrecke. "Eine der größten in der Saison. Alle Fahrer verbringen hier in Sepang mehr oder weniger einen Monat im Jahr. Wir haben ausgerechnet, dass wir in den letzten zehn Jahren schon etwa 25.000 km hier in Sepang gefahren sind, also kennt jeder die Strecke sicherlich sehr gut. Es ist eine große Freude, hier zu fahren, denn es ist eine der Strecken, auf denen das Fahren in der MotoGP am meisten Spaß macht", erklärte der Italiener.

Dabei hatte Rossi zu allererst an Marco Simoncelli gedacht, an den vor der Pressekonferenz erinnert wurde. "Es war wie immer - sehr seltsam. Aber alle aus dem Fahrerlager kamen zur Kurve elf, wo Marco letztes Jahr gestürzt ist, es war also sehr emotional. Es ist schon ein Jahr her, aber wenn so etwas passiert, ist es sehr schwer, mit der Zeit zu gehen - es ist immer wie der erste Tag und das auch, weil wir ihn an jedem normalen Tag, besonders im Fahrerlager, sehr vermissen."

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