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Lorenzo, Stoner, Dovizioso und Bradl in der PK: Verletzte und Motivierte am Sachsenring

Bild vergrößernStefan Bradl möchte auf dem Sachsenring vorne mitmischen
Jorge Lorenzo muss Kilometer sparen, Casey Stoner kann wieder aus dem Bett, Andrea Dovizioso lockt weiter das Werk und Stefan Bradl hat in Assen gelernt.

Zwei angeschlagene und zwei extramotivierte Fahrer saßen am Donnerstag vor der Medien-Meute auf dem Sachsenring, um über die Aussichten der Werksprototypen-Fahrer beim Deutschland Grand Prix zu sprechen. Angeschlagen erschienen waren Jorge Lorenzo und Casey Stoner, die Motivationskaiser waren Andrea Dovizioso und Stefan Bradl. Lorenzo litt immer noch unter den Nachwirkungen des Sturzes in Assen, als ihn Alvaro Bautista abgeräumt hatte. Direkt nach dem Sturz hatte er eigentlich kaum Beschwerden gehabt, erst nach ein paar Stunden wurde es schlimmer. Als er in Barcelona beim Arzt war, diagnostizierte der, dass er ein paar Bänder überdehnt hatte.

"Ich kann meine Beine nicht ganz auf den Boden stellen. Ich hoffe aber, dass das Morgen OK ist. Auf der Maschine braucht man die Füße, um ordentlich fahren zu können. Schauen wir, wie ich mich fühle", sagte er. Assen hing ihm aber nicht nur deswegen nach. Den Punktverlust und den unverschuldeten Sturz in Kurve eins wollte er zwar ausblenden, doch der verlorene Motor, der beim Sturz kaputtging, tat immer noch weh. "Das ist ein Problem. Der Motor, den wir in Assen hatten, war beinahe neu. Er hatte 150 Kilometer drauf. Es wird schwierig, die Saison mit den restlichen Motoren zu beenden. Ich muss erst mit den Leuten im Team reden, um zu sehen, welche Strategie wir jetzt haben. Ich hoffe, wir können alle Trainings mitmachen, aber vielleicht müssen wir ein paar Kilometer einsparen."

Stoner fühlt sich wieder fitter

Physisch erachtete er es aber als Vorteil, dass der Sachsenring nicht so anstrengend ist wie Assen, wobei die Schmerzen am Fuß darüber entscheiden könnten, wie es wirklich läuft, da viel in Seitenlage gefahren wird. "Wenn mir der Knöchel Probleme macht, dann wird es schwierig. Schauen wir, wie er sich über das Wochenende entwickelt." Bei sich keine Bedenken hatte Stoner, denn er fühlte sich bereits viel besser als noch in Assen, wo ihn die Sturzfolgen vom Freitag stark behinderten. "In den vergangenen Tagen ist alles geheilt. Es gibt nicht mehr viele Probleme. Hoffentlich kommen wir dieses Wochenende gut zurecht. Die Strecke ist physisch nicht so hart wie Assen, dort gab es viele schnelle Richtungswechsel, aber hier ist es für den Körper etwas ruhiger", sagte der Australier.

Für die Maschine wird es auch etwas ruhiger werden, denn Stoner erwartete, dass man mit den 1000ern auf dem Sachsenring nur in wenigen Bereichen Vollgas wird fahren können. Da viel bei voller Seitenlage und mit halbem Gas gefahren wird, rechnete er aber damit, dass die Reifen Schwierigkeiten machen werden. "Wenn man das Gas aufmachen will, ist nicht viel da. Entweder ist die Temperatur zu hoch oder die Mischung zu hart, um die Zeit auf der Kante zu kompensieren, dadurch ist kein Grip da. Mit den 1000ern wird sicher nicht viel Vollgas gefahren werden", erklärte der Honda-Werksfahrer.

Hondas kleiner Assen-Durchbruch

Guter Dinge war Stoner aber trotzdem, denn in Assen war ein kleiner Durchbruch gelungen. Nachdem man dort das ganze Wochenende versucht hatte, den harten Reifen zum Laufen zu bekommen, hatte es mit dem weichen eigentlich wunderbar funktioniert. "Wenn wir das hier fortsetzen und das Chattering vorne wegkriegen, sollte es OK sein." Sollte es am Sonntag allerdings so regnen wie am Donnerstag, wir das egal sein. Stoner rechnete damit, dass bei einem derartigen Niederschlag gar nicht gefahren werden kann.

Sollte aber doch gefahren werden, bestünde die Möglichkeit, dass Dani Pedrosa von den Leiden seiner Hauptkonkurrenten profitieren könnte und sich den Sieg schnappt. Stoner glaubte, das wäre auch bei voller Fitness seinerseits und bei Lorenzo möglich. "Dani war hier früher schon immer extrem schnell, er war jedes Jahr vorne dabei. Er braucht keine Verletzungen auf unserer Seite, damit er stark ist. Uns werden sie aber nicht langsamer machen, zumindest mich nicht. In Assen war es schwierig, aus dem Bett zu kommen, aber ich fühle mich wieder viel besser." Lorenzo wollte dazu nur betonen, dass er sicher nicht so stark ist wie bei voller Fitness, wobei er einen guten mentalen Trick für sich hatte: "Normalerweise heißt es, das ist kein physischer Sport, weil man nicht läuft. Vielleicht hilft das."

Dovizioso weiter auf Werks-Kurs

Keine psychologischen Tricks anwenden muss Andrea Dovizioso, um zu wissen, dass er aktuell gut drauf ist. "Die letzten Rennen waren wir recht schnell. In Barcelona gab es das erste Podest, wir konnten in Silverstone um das Podest mitkämpfen und in Assen waren wir wieder drauf. Wir sind schnell, aber das ist nicht neu, denn jeder hat gesehen, wie viel Potential Jorge aus der Maschine holt. Wir hatten also noch Luft nach oben. Das war unser Ziel. Wir sind auf einem guten Weg und die Maschine wird jedes Mal besser", meinte er. Als Vorteil für sich empfand er, dass seine Satelliten-Yamaha nicht so weit von der Werks-Maschine weg ist.

Am liebsten wäre es Dovizioso aber natürlich, selbst auf ein Werks-Motorrad zu steigen. Zwar mag der Italiener Tech 3, doch sein Ziel ist die Werks-Mannschaft, denn nach seiner Ansicht kann er nur dort um die Weltmeisterschaft mitfahren. "Ich muss dafür die Ergebnisse holen und auf das Podest fahren. Diese Strecke war für mich zwar immer schwierig, aber voriges Jahr fand ich ein gutes Gefühl. Es wird interessant, wie die Yamaha hier unterwegs ist. Danach wird Mugello sehr wichtig für mich."

Bradl muss Leistung zeigen

Für Bradl ist bereits der Sachsenring sehr wichtig, immerhin ist das sein Heimrennen. Er weiß aber auch, dass damit Verantwortung verbunden ist, wenn man als MotoGP-Fahrer zuhause unterwegs ist. "Das bedeutet, dass ich auf der Maschine Leistung zeigen muss. Das möchte ich tun. Wie ich schon zu Saisonbeginn sagte, es macht keinen Sinn, hier zu sein, wenn man immer nur Zehnter wird. Dieses Wochenende wird etwas arbeitsintensiver für mich, aber wir können das managen. Und ich freue mich darauf, die Strecke mit einer MotoGP-Maschine zu erleben", erklärte Bradl.

Wenn er erlebt, hofft er auch, von seinem Fehler in Assen gelernt zu haben, der ihn in Runde zwei aus dem Rennen warf. In Zukunft wollte er das jedenfalls besser machen. Generell erwartete er aber, dass die Entdeckungsreise Sachsenring auf dem MotoGP-Bike interessant wird. "Auch in der Moto2 fuhr man immer auf der linken Reifenkante. Sicher freue ich mich, zu sehen, wie die Maschine bergab und so unterwegs ist. Das ist eigentlich keine meiner Lieblingsstrecken, ich bin aber gerne hier. Wir können gut abschneiden und hoffentlich so nahe wie möglich an der Spitze dran sein. Schauen wir, wie das Wochenende läuft."

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