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Ezpeleta spricht über die MotoGP-Zukunft: Sparen bleibt am wichtigsten

Bild vergrößernCarmelo Ezpeleta möchte am liebsten sparen, sparen, sparen
Carmelo Ezpeleta will seine MotoGP unterhaltsamer aber vor allem auch billiger machen. Wie das funktioniert, hat er nun zu erklären versucht.

Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta hat dieser Tage einiges um die Ohren. Der Rennkalender für 2013 sollte wie üblich im August fertig werden, die Rookie-Regel wurde gerade abgeschafft und für 2014 oder 2015 gilt es, ein neues Regelwerk zu beschließen. Zwar wird dann nicht wieder die Größe des Hubraums der Maschinen in der MotoGP geändert, dennoch könnte es einige Änderungen geben, etwa eine Standard-Elektronik oder ein Drehzahllimit. Absicht ist es, die Kosten nach unten zu bringen, auch wenn die immer größer werdende Standardisierung einigen sauer aufstößt - unter anderem Casey Stoner, der die eingeschlagene Richtung der MotoGP mit als Grund für seinen Rücktritt nannte.

Kosten im Fokus

Noch wird über Regeländerungen für die Zukunft gesprochen, das Treffen der Grand Prix Kommission in Assen brachte diesbezüglich noch keine Ergebnisse. "Ich werde mit der gleichen Philosophie weitermachen, wir müssen die Kosten reduzieren und wir müssen den großen Unterschied zwischen den Maschinen [Werks-Prototypen vs. CRT] etwas besser ausbalancieren. Ich sage nicht, dass CRT die einzige Lösung ist, und natürlich werden wir ab nächstem Jahr die CRTs verbessern. Wir sprechen aktuell mit Magneti Marelli, um unser eigenes ECU zu machen, das etwas besser entwickelt ist und das wir allen CRTs geben, damit sie es ab nächstem Jahr verwenden. Ich denke, das wird die Möglichkeiten der CRT-Bikes verbessern", sagte Ezpeleta gegenüber MotoMatters.

Dies würde er dann gerne ausbauen und deswegen denkt er darüber nach, eine Drehzahlbegrenzung und eine Standard-Elektronik für alle einzuführen. Ob es 2014 oder 2015 so kommen wird, konnte er aber noch nicht sagen, er hat nur das Ziel ausgegeben, vor Ende der Saison 2012 alles beschlossen zu haben. Die Gespräche mit den Herstellern sind in diesen Punkten aber nicht einfach, immerhin haben die ihre eigenen Absichten in der MotoGP. "Ihre Meinung ändert sich, an einigen Tagen sind sie dafür, an anderen sagen sie nein und dann meinen sie wieder, dass es für sie am wichtigsten ist, Technologie zu entwickeln - wir sagen, für uns ist das Entertainment am wichtigsten. Also sind wir mehr oder weniger in Marketing-Gesprächen; mehr als alles andere."

CRTs sollen näher kommen

CRTs sollen auf jeden Fall weiter ein Teil der MotoGP bleiben, wobei Ezpeleta betonte, dass dies nur ein Name war, um die Zahl der Teilnehmer zu erhöhen. Aus seiner Sicht hat das gut funktioniert, denn neben mehr Maschinen im Starterfeld sind die langsamsten Motorräder nicht mehr allzu weit zurück. "Seht die Zeiten an, der Schlechteste ist 3,6 Sekunden vom Ersten weg und der Kostenunterschied ist unglaublich", betonte der Dorna-Chef. So entsprechen die Kosten der kompletten CRT-Maschine des Gresini-Teams angeblich nur einem Prozent des MotoGP-Budgets der HRC.

Ezpeleta ging davon aus, dass mit der neuen ECU noch eine Sekunde gewonnen werden kann, womit der langsamste CRT-Fahrer dann 2,6 Sekunden von der Spitze weg wäre. "Das ist genau der Abstand, den wir vor drei Jahren hatten, als wir dreifach so viel Geld ausgaben. Das ist keine schlechte Situation. Denn die Zahlen sind das einzige, was man nicht diskutieren kann. Ob das OK ist oder nicht, ob das dem Technologie-Level hilft, den die Hersteller wollen, das müssen wir besprechen, aber im Prinzip ist das erledigt. Jetzt schlagen einige Hersteller vor, ab 2014 Maschinen zu liefern, die inklusive Teile und sonstigem um eine Million Euro pro Saison verkauft werden. OK, schauen wir, wie das läuft. Am wichtigsten ist aber, wir wollen knappe Rennen, wir wollen sie mehr wie die Rennen in Moto2 und Moto3 und das zu vernünftigen Kosten."

Vielleicht noch die Fahrwerke

Ezpeleta verstand nicht, warum das überhaupt noch diskutiert werden muss. Die Wirtschaftskrise sei nun einmal da, warum damit im Hintergrund überhaupt noch darüber diskutiert werden muss, ob es Kostensenkungen braucht, war ihm nicht klar. Klar war ihm nur, dass Kostensenkungen nichts damit zu tun haben, ob ein Fahrer jetzt eine oder zwei Maschinen hat. Er sah andere Dinge, die bereits in Arbeit sind. "Als wir die Kostenreduktion besprachen, sagten wir: 'OK, wechseln wir zu Stahlbremsen.' Dann sagten wir: 'Was ist das Problem mit Karbonbremsen?' Das Problem ist nur der Preis. Also machen wir mit Karbonbremsen weiter, aber reduzieren wir den Preis. Wie? In dem wir eine Vereinbarung mit den Herstellern von Karbonbremsen erzielen. Das Nächste könnten die Fahrwerke sein."

Aus seiner Sicht muss man dort die Kosten senken, wo der Unterhaltungswert nicht beeinträchtigt wird, deswegen wäre eine Maschine pro Fahrer für ihn der falsche Weg. Dass sich für Flag-to-Flag-Rennen vielleicht eine Lösung findet, wollte er nicht bestreiten, doch er dachte an Warm-Up-Stürze, die einen Renneinsatz mit derselben Maschine unmöglich machen, was wiederum nicht gut wäre. Noch schlechter wäre aber, wenn nur gespart wird, aber nicht versucht wird, auf Einkommensseite Zugewinne zu erzielen. Ezpeleta erachtete das aber als sehr schwierig. "Das ist das Gleiche, wie wenn wir über das Problem im Süden Europas sprechen: sie haben viele Häuser gebaut, die sie nicht verkaufen. Wie kann man viele Häuser verkaufen? Den Preis stark reduzieren", erklärte er.

Dorna bezahlt die Teams

Bezüglich der Einkommens-Steigerung musste er auch darauf verweisen, dass sogar ein starkes Team wie Yamaha Probleme habe, einen Titelsponsor zu finden. Das liege sicher nicht daran, dass sie nicht gut arbeiten, sondern daran, dass es einfach schwierig sei. "Aber auf der anderen Seite kommen viele Ressourcen von uns. Denn auf Unterhaltungs-Seite, beim Fernsehen oder wo auch immer, bekommen wir Geld, das wir an die Teams weitergeben. Das ist etwas, das die Leute nicht merken, dass ich die Hersteller bezahle. Ich bezahle die Hersteller und mein Beitrag ist größer als die Kosten, um Titelsponsor zu sein."

Daher liegt es nach seiner Meinung auch an den Herstellern selbst, ihr Einkommen zu vergrößern. Sollten sie das schaffen, wäre aber auch Ezepeleta sehr glücklich. Dazu musste er aber betonen, dass sich ein Titelsponsoring heutzutage eben nicht mehr verkaufen lässt wie früher, so wie es eben bei den Häusern sei. Man müsse den Preis senken. Dazu fiel dem Spanier allerdings selbst eine Frage ein: "Warum braucht man einen Titelsponsor? Weil man die Teilnahmekosten nicht selbst abdecken kann. Wenn die Kosten geringer sind, braucht man weniger Sponsoren oder vielleicht gar keine, vielleicht schafft man es selbst, so wie es früher war. In den besten Jahren der Weltmeisterschaft - nicht in unserer Zeit, vor unserer Zeit

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