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Checa kritisiert Technologie-Rennen in MotoGP: Die Balance in der Superbike passt

Bild vergrößernCarlos Checa auf der 1199 Panigale
Carlos Checa kritisiert, dass es in der MotoGP mittlerweile zu sehr auf die Technik und zu wenig auf den Fahrer ankommt. In der Superbike findet er das besser.

Carlos Checa kennt beide Motorradwelten bestens, er fuhr lange einen Prototypen in der MotoGP und ist jetzt amtierender Weltmeister in der Superbike-WM. Dementsprechend hat er einen guten Überblick. Bei der World Ducati Week konnte er vor kurzem nun erstmals die Ducati 1199 Panigale SBK ausprobieren, die wie die alte MotoGP-Ducati den Motor als tragendes Element beinhaltet. Sorgen um Probleme mit der Front machte er sich aber nicht. "Es scheint klar zu sein, dass das Chassis nicht das Problem der Desmosedici ist. Valentino hat seine besten Ergebnisse mit dem tragenden Motor geholt. Ich bin aber kein Ingenieur und will nicht zu sehr ins Detail gehen. Ich bin ein Fahrer und liefere Feedback", sagte er laut GPOne.

Was die 1199 Panigale betrifft, so betonte er, dass es noch Zeit braucht, um die Maschine zu verbessern. "Wir müssen eine neue Basis schaffen, von der aus wir arbeiten, denn konzeptionell ist sie sehr anders. Es ist viel Arbeit zu erledigen. Es ist eine Freude, bei der Entwicklung eines neuen Projekts dabei zu sein", meinte Checa. Ebenfalls mit entwickelt hat er ein wenig an der MotoGP-Ducati, die er in Jerez getestet hat. Die Maschine fand er sehr gut ausbalanciert, wobei ihm eine genaue Analyse schwer fiel, da er nicht weiß, wie die anderen MotoGP-Maschinen sich verhalten. "Das Problem ist, dass Ducati an einem gewissen Limit angekommen ist und sie dieses nicht überschreiten können."

Regeln weisen falschen Weg

Sollte das zutreffen, dann wäre das wohl ein harter Schlag für die Motivation von Valentino Rossi und Nicky Hayden. Checa war klar, dass Rossi nun schon lange kämpft und es nicht einfach ist, motiviert zu bleiben. "Doch das Limit kommt auch von der Serie selbst; es ist zu einem Technologie-Wettkampf geworden und nicht mehr länger ein Kampf zwischen Maschinen und Fahrern", mahnte der Spanier. Rossi hatte selbst bereits angemerkt, dass der Fahrer mittlerweile weniger Unterschied machen kann als früher und Checa stimmte zu, dass ein Pilot sicher Probleme haben wird, wenn die Maschine nicht perfekt ist.

Deswegen fände er es auch richtig, wenn die MotoGP einen Schritt zurück machen würde. "Die Fans wollen etwas Spannung auf der Strecke, sie wollen sehen, wie Fahrer und Hersteller gegeneinander kämpfen. Ihnen ist ein Technologie-Wettrennen egal. Sie können sich dafür einen Raketenstart ins Weltall ansehen, kein Motorradrennen." Deswegen fände es Checa richtig, wenn die Regeln geändert werden, damit die Technologie soweit limitiert wird, dass der Mensch wieder den Unterschied machen kann. "Und ich spreche da nicht nur über die Maschinen, sondern auch die Reifen."

Zu viel Zusatzgewicht

Im Gegensatz dazu sieht Checa in der Superbike-WM eine gute Balance im Reglement, wobei er warnte, dass man vorsichtig sein müsse. "Es ist nicht viel Geld vorhanden und man muss ein Limit auf gewisse Investitionen setzen. Sie sollten die WSBK nicht in eine Kopie der MotoGP oder der Formel 1 verwandeln, wo Geld den Unterschied macht." Ein wenig würde er am Reglement trotzdem gerne ändern, denn seine Zukunftsentscheidung hängt auch davon ab, ob Ducati weiter so viel Zusatzgewicht herumschleppen muss wie im Moment. "Unsere Maschine hat sechs Kilogramm extra und 10 oder 20 km/h weniger Top-Speed als die Vierzylinder. Es ist nicht mein Job, die Regeln festzulegen, aber sie müssen die Dinge etwas ändern."

© MotoGP und Motorrad News von Motorsport-Magazin.com

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