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Rossi hätte in Le Mans Quali mehr gekonnt: Das beste Qualifying der Saison

Bild vergrößernValentino Rossi hatte sich sogar mehr zugetraut als Startplatz sieben
Valentino Rossi bemerkte im Qualifying von Le Mans Fortschritte und traute sich mehr zu als Startplatz sieben. Nicky Hayden quälte sich derweil ein wenig.

Es mag zwar nach wie vor verstörend wirken, wenn ein Fahrer wie Valentino Rossi mit einem siebten Startplatz zufrieden ist, doch das Qualifying am Samstag in Le Mans gehörte zu seinen besseren in diesem Jahr, und der Italiener hielt es sogar für möglich, noch weiter vorne und noch näher an der Spitze zu sein. "Ich musste auf meiner guten Runde einen Fahrer überholen, sonst hätte ich schneller sein können. Trotzdem würde ich sagen, es läuft ziemlich gut. Es tut mir etwas leid, nicht in Reihe zwei gekommen zu sein, die war recht nahe. Dennoch bleibt die Tatsache, dass dies unser bestes Qualifying des Jahres war", sagte er.

Positiv kam für Rossi hinzu, dass er schon am Morgen auf einem guten Level gewesen war, als die Strecke durchwegs trocken war. "Am Nachmittag haben wir einen guten Job gemacht, als wir uns an die Streckenbedingungen angepasst haben, die sich recht schnell veränderten. Bei jeder Ausfahrt war ich zur richtigen Zeit auf der Strecke", erklärte der Ducati-Pilot. Im Gegensatz zu Freitag sah er nach dem Qualifying sogar einen kleinen Fortschritt gegenüber Estoril, nun wollte er aber abwarten, was der Sonntag zu bringen gedachte. "Wenn es trocken ist, werden wir versuchen, gut wegzukommen und mit den Jungs vorne solange wie möglich mitzuhalten. Vielleicht können wir da ein paar Zehntel wettmachen."

Hayden brauchte es ganz trocken

Diese paar Zehntelsekunden würde auch Nicky Hayden gerne finden, nachdem er sich am Samstag wieder ziemlich mit seiner Maschine abmühen musste. "Es war eine hektische Session mit gerade genug Regen, um die Dinge zu verkomplizieren", sagte er zum Qualifying, das er als Elfter beendet hatte. Weil er mit dem Setup ohnehin schon im Rückstand war, hatte er auf trockene Bedingungen gehofft, weil die Rundenzeiten bei kalten Mischbedingungen für ihn einfach nicht nach unten gehen wollen.

"Wir haben viele verschiedene Optionen probiert, aber haben unsere Probleme an dieser Strecke noch immer nicht gelöst: an einigen Stellen werde ich nach außen getragen, ich habe Probleme in der Kurve und Chattering. Es fällt uns schwer, eine gute Richtung zu finden. Das Team gibt nicht auf und wir werden morgen versuchen, unser Bestes zu geben", versuchte Hayden, den Kämpfer in sich zu beschwören.

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