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Stoner trotz Sturz mit Bestzeit: Trainings-Dominanz bleibt aufrecht

Bild vergrößernCasey Stoner ist auch von Stürzen nicht zu stoppen
Casey Stoner verzeichnete am Samstagmorgen in Le Mans zwar einen Sturz, die Bestzeit holte er aber trotzdem.

Casey Stoner hat in Le Mans anscheinend nicht vor, seine Serie von Trainingsbestzeiten von irgendetwas stören zu lassen - nicht einmal von Stürzen. Der Australier kam zur Halbzeit des dritten Trainings zu Fall und musste danach mit seiner Ersatzmaschine weitermachen, dennoch fuhr er am Ende in 1:33.945 Minuten noch eine souveräne Bestzeit. Der Vorsprung des Australiers auf den Rest des Feldes betrug 0,480 Sekunden, wobei sein erster Verfolger eine kleine Überraschung war.

Tech 3 trumpft auf

Denn es hatte sich Cal Crutchlow auf Platz zwei gefahren und nur vier Tausendstelsekunden dahinter war Andrea Dovizioso Dritter. Für das Tech 3 Team beim Heimrennen eine echte Wohltat, die Team Manager Herve Poncharal am Kommandostand auch mit Freuden zur Kenntnis nahm. Geholfen haben könnten die Bedingungen, denn es war kalt und die Strecke dementsprechend schwierig, was nicht allen entgegenkam. Für drei Yamahas unter den Top-Vier sorgte Jorge Lorenzo, dem ebenfalls nur wenige Tausendstel auf Crutchlow fehlten.

Dahinter angelte sich Alvaro Bautista den Rang der zweitbesten Honda, der Spanier hatte sich als Fünfter vor Dani Pedrosa geschoben, der mit Platz sechs und 0,691 Sekunden Rückstand auf Stoner Vorlieb nehmen musste. Relativ glücklich wirkte Valentino Rossi, denn der Ducati-Pilot hatte seinen Abstand nach vorne unter einer Sekunde gehalten und sich damit die siebte Position gesichert. Auf Hector Barbera, der am Freitag die schnellste Ducati gefahren hatte, hatte er mehr als drei Zehntelsekunden Vorsprung.

Spies fällt ab

Die letzten beiden Top-10-Plätze hinter Barbera gingen an Nicky Hayden und Karel Abraham, womit sich die Ducatis in einem Viererpaket zusammengefunden hatten. Nicht so gut ging es Ben Spies. Der Texaner hatte am Freitag etwas stärker gewirkt, am Samstagmorgen ließen ihn die Bedingungen aber etwas langsamer machen, womit er Elfter wurde. Stefan Bradl war mit 1,523 Sekunden Rückstand auf Stoner der langsamste Fahrer eines Werks-Prototypen, die Top-8 waren aber nicht weit von ihm weg.

Unter den CRTs gab wieder Lokalmatador Randy de Puniet den Ton an. Er lag klar vor Michele Pirro und Yonny Hernandez auf Platz 15 hatte bereits rund acht Zehntelsekunden auf ihn eingebüßt. Dahinter folgten Danilo Petrucci, Aleix Espargaro, James Ellison, Ivan Silva und Colin Edwards' Ersatzfahrer Chris Vermeulen in den Top-20. Abgeschlagen Letzter war Mattia Pasini, der Italiener war allerdings nach zwei gefahrenen Runden gestürzt und danach nicht mehr ausgerückt. Auch Petrucci hatte es erwischt, er war glimpflich davongekommen, Pasini hinkte nach seinem Abflug etwas und musste auch kurz ins Medical Centre. Es wurde eine kleine Fraktur im linken Fuß festgestellt, für das Rennen sollte er aber fit sein.

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