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Rossi verliert am Kurveneingang zu viel: Hayden schafft es besser

Bild vergrößernValentino Rossi müht sich durch die Kurven
Valentino Rossi erlebte in Jerez ein Qualifying-Waterloo und erklärte danach, dass er vor allem am Kurveneingang zu viel Zeit verliert.

Es war ein eigenartiger Anblick, als am Ende des Qualifyings in Jerez Nicky Hayden auf Platz drei und sein Teamkollege Valentino Rossi auf Position 13 geführt wurde. Denn Hayden hatte gezeigt, dass es mit der Ducati auch bei einigermaßen trockenen Bedingungen schnell geht, Rossi hatte es aber nicht geschafft. "Die Bedingungen waren eher schwierig, denn es war kühl und der Asphalt war trocken, aber nicht völlig. So war es aber für alle und das war nicht das eigentliche Problem", erklärte der neunfache Weltmeister.

"Das Problem ist, dass ich zu viel Zeit am Eingang der Kurve verliere. Ich bin nicht schnell genug dabei, das Motorrad in die Kurve und auf volle Seitenlage zu bringen. Ich brauche mehr Zeit, um auf die volle Seitenlage zu kommen oder ich muss das Gas zu sehr zumachen, damit ich die Maschine runter kriege. Ich verliere in dem Bereich sehr viel Zeit", sagte Rossi. Denn dadurch hat er in der Kurve eine sehr niedrige Geschwindigkeit und hat beim Beschleunigen bereits jede Menge an Boden verloren.

Die Daten geben recht

Dass diese Probleme schon auf viele Arten zu lösen probiert wurden, konnte der Italiener nicht verneinen, doch gelungen ist es bislang immer noch nicht. "Wir müssen weiter am Setup arbeiten, denn Nicky hat heute eine gute Session gefahren und einen tollen Job gemacht. Beim Datenvergleich haben wir die Bestätigung erhalten, dass ich im Vergleich zu ihm zu viel am Eingang verliere. Ungeachtet dessen waren wir im Nassen etwas besser, schauen wir also, was es im Rennen für Bedingungen gibt", meinte Rossi.

Dass er statt seiner angestammten Crew lieber auf Leute mit Ducati-Erfahrung hätte setzen sollen, hielt Rossi für keine gute Idee. "Ich weiß, was zu tun ist, um schneller zu sein, aber leider funktioniert das nicht mit der Ducati. Mein Team ist in der genau gleichen Position. Sie arbeiten seit 30 Jahren mit verschiedenen Maschinen und haben alle Tricks angewandt, damit es schneller geht, doch die funktionieren mit dieser Maschine nicht", beklagte er.

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