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Stoner: kleine Teams haben keine Chance: Ständige Regeländerungen sind unnötig

Bild vergrößernCasey Stoner ist von den ständigen Regeländerungen in der MotoGP genervt
Casey Stoner ist überzeugt, dass die ständigen Regeländerungen der letzten Jahrzehnte kleinere Teams vergraulen.

Casey Stoner glaubt, dass die ständig wechselnden Regeln in der MotoGP in den letzten Jahren zum kleinen Starterfeld und steigenden Kosten in der Königsklasse geführt haben. Die Saison 2012 begann Anfang des Monats in Katar. Dabei waren nur drei Werksteams: Honda, Ducati und Yamaha. Suzuki hatte sich Ende 2011 verabschiedet, nachdem sich Kawasaki schon zuvor vom Acker gemacht hatte. In den letzten Jahrzehnten erlebte die MotoGP zahlreiche Regeländerungen, die laut Stoner die Werke dazu zwangen, immer mehr Geld zu investieren. Erst der Wechsel von Zweitakt-500cc auf 990cc-Maschinen 2002. Fünf Jahre später dann auf 800cc und nun wieder zurück auf 1000.

Die Hersteller mussten umfangreiche Elektroniksysteme entwickeln, um zum Beispiel den Spritverbrauch auf 21 Liter zu beschränken. Dazu kam die Vorgabe von nur noch sechs Motoren. Stoner macht die Dorna für die Regeländerungen in den letzten Jahren verantwortlich. "Es muss einfach stabil sein. Fakt ist, dass sie nicht aufgehört haben, etwas an der Meisterschaft zu ändern. Es ist keine Entscheidung, die sie momentan treffen, das ist das Problem. Die Entscheidungen wurden schon in der Vergangenheit getroffen", sagte er.

"Erst der Wechsel von 500 auf 1000, dann von 1000 zurück auf 800, dann kam die Regel mit nur einem Reifenhersteller, was allen Wettkampf zunichtemachte. So verliert man vielleicht jemanden, der nicht so schnell ist, aber auf einer anderen Reifenmarke sogar auf dem Podium landen konnte und damit viel Aufmerksamkeit erhielt. So rückten auch die kleineren Teams in Rampenlicht", fuhr Stoner fort. Das Gewichtslimit der neuen 1000er wurde vor Saisonstart von 153kg auf vier weitere Kilogramm erhöht.

"Sie wollen die Kosten begrenzen, aber legen dann weitere vier Kilogramm drauf, nachdem alle die Bikes schon entwickelt hatten. Das kostet eine Menge Geld, besonders Honda und Yamaha, denn ich weiß, dass sie bereits für die Gewichtsanforderungen gebaut hatten. Vielleicht war es bei den anderen Herstellern nicht so", vermutete der Australier. Damit hätten sie all das Geld, das gespart werden sollte, wieder investiert. "Kenny Roberts würde mit seinem Team noch immer fahren, wenn sie damit aufhören würden, immer alles zu ändern. Selbst bei den 800ern änderten sie dies und das und dann wollten sie 21 Liter. Es gibt einfach niemand anderem die Möglichkeit, dieses Level zu erreichen."

In die falsche Richtung

Stoner ginge es dabei besonders um die Teams, die in die Weltmeisterschaft kommen, sich einen Namen machen und ein Bike bauen wollen, das konkurrenzfähig ist. "Aber jedes Jahr oder aller zwei Jahre werden die Regeln geändert, also woher soll das Geld von diesen kleinen Teams für die Entwicklungen kommen? Es macht einfach keinen Sinn, zu versuchen Geld zu sparen und gleichzeitig immer mehr auszugeben. Es ist kompliziert herauszufinden, warum sie überhaupt etwas ändern und warum sie es allgemein auf Vierzylinder beschränken", fuhr Stoner fort.

"Wenn sie nicht alles beschränken würden, dann würde vielleicht jemand mit einer tollen Idee ankommen. Wie Honda mit ihrem Fünfzylinder", war er sich sicher. "Es war ein wunderbares Bike, aber ein anderer könnte mit einer komplett anderen Idee ankommen und ein großartiges Motorrad bauen. Aber wenn es so engstirnige Regeln gibt und sie ständig kleine Dinge ändern, ist es für kleine Unternehmen unmöglich, einen Unterschied zu machen. Ich denke, das ist der Punkt an dem sie die falsche Richtung einschlagen."

© MotoGP und Motorrad News von Motorsport-Magazin.com

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