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Lorenzo: Alle Hersteller gleichauf: Rossi wird wieder um Siege kämpfen

Bild vergrößernJorge Lorenzo meint, dass es keine 350 km/h braucht, um eine gute Show zu liefern
Jorge Lorenzo äußerte seinen ersten Eindrücke von der 1000ccm-Maschine und der Bikes der Rivalen nach dem Sepang-Test.

Nach dem ersten Test des Jahres in Malaysia reiste Jorge Lorenzo frohen Mutes wieder ab. "Wir entwickeln die Maschine noch weiter, denn es gab viele Veränderungen für die kommende Saison, wir werden 200cc mehr haben. Die Maschine ist schwerer, das Bremsen erfordert mehr Kraft und beim Gas geben muss man mit mehr Gefühl agieren. Auch das Aufrichten des Bikes erfordert mehr Kraft, aber ich denke wir sind ein Stück näher an unseren Gegner herangerückt", erklärte er der offiziellen Seite der MotoGP.

Der Mallorquiner ist überzeugt, dass seine 1000er viel Potential hat. "Wir müssen in einigen Bereichen noch zulegen, aber wenn wir die verbessern, und wenn es nur zwei Prozent sind, dann können wir dieses Jahr sehr gut sein", sagte er zuversichtlich. Doch weiß Lorenzo auch, dass es nicht leicht wird, die Maschine in wenigen Wochen zu verbessern. Er will vor allem an der Elektronik arbeiten und denkt, dass ihm bis Katar noch ein großer Schritt nach vorn gelingen kann.

Der 24-Jährige beobachtet natürlich auch seinen ehemaligen Yamaha Teamkollegen ganz genau. "Ich glaube in dieser Saison sind wir ein wenig mehr gleichauf, es ist für alle drei Hersteller möglich Siege zu holen, letztes Jahr war das für Ducati noch unmöglich. Ich weiß allerdings nicht, ob sie auch um den Titel mitkämpfen können, ich denke aber, dass sie stärker sein werden und schneller. Valentino [Rossi] wird um Siege mitkämpfen können", äußerte er.

Die neue 1000er gibt dem Weltmeister aus 2010 allerdings auch zu denken. "Natürlich ist es unwahrscheinlich, dass ein Sturz bei 340 oder 350km/h auf einer Geraden passiert, aber wenn, dann wäre es fast unmöglich da glimpflich davon zu kommen", grübelte er. "Ich denke es ist nicht notwendig, dass wir 350km/h fahren, 310-320km/h reichen auch. Top-Speed ist nicht das entscheidende bei einem Rennen, wir wollten mehr Show für die Fans, aber es gibt Grenzen. 350km/h, ich denke, das ist einfach zu viel."

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