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Guareschi will ums Podest fahren: Ducati fing wieder bei null an

Bild vergrößernVittoriano Guareschi rechnet nicht gleich mit Siegen
Vittoriano Guareschi erwartet sich nach einem kompletten Neubeginn bei Ducati nicht gleich Siege, er will seine Fahrer aber zumindest am Podest sehen.

"Es gibt viel zu tun, packen wir es an", dürfte das Motto bei Ducati in den vergangenen Monaten gewesen sein. Und es wurde auch viel getan, wobei Teammanager Vittoriano Guareschi nun zugeben musste, dass es wohl noch nicht genug gewesen sein könnte. "Wir müssen dieses Jahr Ergebnisse holen. Es mögen nicht gleich Siege sein, aber wir wollen zumindest um das Podest kämpfen", sagte Guareschi bei Wrooom in Madonna di Campiglio.

Anpassungen reichten nicht

Er räumte ein, dass Ducati noch einmal ganz von vorne begann, als es an die GP12 ging. "Die GP12 ist ein reiner Prototyp. Wir haben alle möglichen Tests an der GP11.1 gemacht und viele Informationen gesammelt, um ein völlig neues Bike zu entwerfen", meinte der Italiener. Es war der Punkt erreicht, an dem einfache Anpassungen nicht mehr reichten, es musste weiter gehen. "Das war nur möglich, indem wir die Maschine von null auf neu begannen. Einfache Änderungen während der Saison waren nicht mehr genug."

Das begann schon mit dem Rahmen, denn es war mehr Freiheit für den Motor nötig, um mit dem Schwerpunkt etwas spielen zu können. Daher musste ein neuer Rahmen her. "Das gleiche gilt für die Fahrposition, über die sich Valentino die ganze Saison beschwert hatte. Um das zu verbessern, war es notwendig, einige wichtige Dinge an der Maschine zu verschieben, das ging mit einer einfachen Änderung nicht", berichtete Guareschi. Um zu schauen, ob das neue Konzept auch wirklich zündet, werden Testfahrer Franco Battaini und Superbike-Weltmeister Carlos Checa im Januar in Spanien testen. Zunächst wird es vorrangig um Zuverlässigkeit und Leistung gehen, weswegen Battaini auf Longruns schauen wird, ob die neue Anordnung am Motorrad auch zu keinen Überhitzungen führt.

Von Feind zu Freund

Checa wird derweil andere Dinge unter die Lupe nehmen. Inwiefern sich das ausgezahlt hat, sollte sich dann bei den offiziellen Tests in Sepang zeigen, wobei auch danach noch einiges an der Maschine passieren wird, es bis zum Saisonstart also noch Änderungen gibt. Dabei eng mitarbeiten werden natürlich Valentino Rossi und Jeremy Burgess mit Crew. Guareschi zeigte sich glücklich über die bisherige Zusammenarbeit. "Bis zur vorigen Saison waren Valentino und seine Gruppe unsere Feinde. Es brauchte ein Jahr, um sich besser kennenzulernen. Wir haben viele Schwierigkeiten erlebt und blieben geschlossen und stark. Trotz des Ergebnisses haben wir gut zusammengehalten."

Und das soll auch weiter so bleiben, denn nachdem Rossi bereits angedeutet hat, gerne noch einen Zweijahres-Vertrag bei Ducati haben zu wollen, wenn sein Kontrakt Ende der Saison ausläuft, so möchte auch Guareschi nichts ändern. "Momentan sind wir vielleicht nicht sehr attraktiv, aber wenn die Ergebnisse kommen, dann wird niemand mehr etwas am Team ändern wollen." Trotzdem hatte er durchaus den Blick auf den Nachwuchs gerichtet, denn in der Moto2 sah er einige starke Fahrer. "Neben Marquez mag ich Scott Redding. In der Moto2 wird er für seinen Körperbau bestraft, aber ich denke, auf einer MotoGP-Maschine kann er schnell sein. Ich hoffe außerdem, dass die CRTs dabei helfen, junge Talente hochzubringen."

CRT senkt Leistung

Allgemein war aber auch Guareschi nicht so besonders angetan von den CRTs, so wie das schon Ducati CEO Claudio Domenicali betont hatte. "Dieses Jahr wird die Leistung unvermeidbar niedriger sein. Die Fahrer der CRTs, mit der Ausnahme von Edwards, verlieren mindestens eine Sekunde pro Runde. Wenn wir auch noch die technische Lücke berücksichtigen, dann sprechen wir eher von zwei Sekunden", sagte Guareschi und dürfte damit Randy de Puniet wohl sehr traurig gemacht haben.

Der Teammanager fügte an, dass die CRTs durchaus ihre Existenzberechtigung haben, wobei er aber betonte, dass man eine Formel schaffen müsse, die einem Privatteam auch die Chance auf gute Ergebnisse liefert. Dementsprechend schlug er vor, sich wieder mehr an der Vergangenheit zu orientieren, alles etwas zu vereinfachen, gleichzeitig aber auch die Chance auf Forschung und Entwicklung zu belassen. Sein Vorschlag war eine Budgetgrenze für die Hersteller.

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