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Doohan schaut zurück und voraus: Gefährlich wird es immer bleiben

Bild vergrößernMick Doohan gefällt der Erfolg von Casey Stoner
Mick Doohan hat die Saison 2011 und die Zukunft der Motorrad-WM unter die Lupe genommen. Dabei war er für den Zweiradsport trotz Problemen optimistisch.

Wenn es darum geht, zurück auf das alte Jahr zu schauen, sind im Normalfall die alten Größen gefragt, die angesichts ihrer Erfahrung einen studierten Blick auf das Geschehene werfen und gleich noch die Zukunft zu deuten versuchen. Das hat nun auch Mick Doohan getan, der seinem Landsmann Casey Stoner wieder einmal Komplimente machen musste. "Stoner ist dieses Jahr wundervoll gefahren. Er hat sich schnell an die neue Maschine angepasst, Honda hat Fortschritte gemacht und die geschmiedete Verbindung war schwer zu schlagen, denn Casey machte keine Fehler und er hat seinen Fahrstil auf ein sehr hohes Level gebracht. Wenn er auf diesem Weg weitermacht, dann stehen Stoner alle Wege offen", meinte Doohan.

Rossi wird vor allem die Konkurrenz einheizen

Wenig überraschend musste der fünffache Weltmeister Valentino Rossi eine schwierige Saison attestieren, nach der er sehr hart an der Maschine arbeiten muss. "Als Pilot steht er außer Zweifel, aber sein Problem werden noch mehr als die Ducati, Stoner, Lorenzo, Spies und Pedrosa sein... Am Ende der Weltmeisterschaft werden aber wohl wieder nur zwei übrig bleiben und ich denke, das werden Stoner und Lorenzo sein. Pedrosa kann Rennen gewinnen und zu Anfang wird er natürlich die gleichen Chancen haben wie die Beiden", sagte er. Doohan musste anmerken, dass nach seiner Ära die Ära Rossi anbrach, er den Italiener aber nicht als seinen Nachfolger betrachtet.

Das meinte er deswegen, weil verschiedene geschichtliche Abschnitte einfach nicht zu vergleichen sind. "Heute gibt es beispielsweise viele starke Piloten und viele junge Fahrer, die sich heranarbeiten. Ich würde sagen, ich habe Valentino und davor auch Criville ein gutes Motorrad hinterlassen, aber beide haben auch verdient, was sie erreicht haben. Rossi gewann dann auch auf der Yamaha. Man braucht immer etwas Glück, aber nur mit Glück gewinnt man ein Rennen oder zwei, nicht die Weltmeisterschaft. Gewinnen und Weitergewinnen ist am schwierigsten, der Druck ist so groß und man muss weiter motiviert bleiben", erklärte Doohan. Er selbst habe sich immer den meisten Druck gemacht und deswegen auch nie Probleme mit der Motivation, fuhr er fort. Deswegen bezeichnete sich der Australier auch selbst als sein größter Gegner.

Wir werden es nie wissen

Während seiner Karriere hat Doohan für seinen Siegeswillen auch mit bösen Unfällen bezahlt, bis ihn letztendlich eine Verletzung zum Rücktritt zwang. Noch heute kämpft er damit und aufgrund seiner Geschichte nahm ihn der tödliche Unfall von Marco Simoncelli besonders mit. "Motorradrennen sind ein aufregender Sport, aber in Sepang haben wir seine schlimmste Fratze gesehen. Der Tod eines Fahrers ist immer schwer zu akzeptieren, vor allem für seine Familie und Freunde. Simoncelli hatte, was es brauchte, um Weltmeister zu werden, aber leider werden wir nie wissen, ob er es auch geschafft hätte", bedauerte Doohan.

Vom Charakter und der Persönlichkeit erlebte der Australier Simoncelli bereits als sehr populären Fahrer. Im Motorradsport müsse man die Risiken aber eben akzeptieren, wobei er anmerkte, dass es im Leben jeden Tag Gefahren gibt. "Auch in der Zeitung liest man von dramatischen Unfällen und wir als Piloten akzeptieren, dass alles passieren kann, wir leben damit und arbeiten weiter an der Verbesserung der Sicherheit. In den vergangenen Jahren wurde viel erreicht, absolute Sicherheit wird es aber nie geben", sagte er.

Bradl und Marquez die Daumen gedrückt

Der Motorradsport wird wohl trotzdem weitergehen und neue Talente werden sich hervortun. Doohan hatte auch schon eine Ahnung, wer da in Zukunft vorne mitfahren wird. "Dieses Jahr haben Stefan Bradl und Marc Marquez tolle Weltmeisterschaften gefahren. Ich habe beiden die Daumen gedrückt, denn Marc wird von Repsol gesponsert, das mich meine ganze Karriere begleitet hat und Stefan ist der Sohn von Helmut, der zu meiner Zeit fuhr. Für Deutschland ist es optimal, einen Weltmeister zu haben und Marquez ist noch jung, er kann das noch schaffen. Der Motorradsport durchlebt ein paar Probleme, die von der Dorna genau beobachtet werden, aber langfristig sehe ich eine gute Entwicklung."

© MotoGP und Motorrad News von Motorsport-Magazin.com

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