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US-Boy Nicky Hayden: Harte Arbeit wird immer belohnt

Bild vergrößernNicky Hayden ist in Indy alles andere als 'Allein zu Haus'
Das Kentucky Kid freut sich auf sein Heimrennen, zollt Ducati-Arbeitern Tribut, erklärt wie die Situation im Team ist und wie 2012 sein könnte.

Nicky Hayden ist an diesem Wochenende ein gefragter Mann – Fotoshots, Videodreh und Interviews stehen auf dem Plan und der US-Boy nimmt sich Zeit für alle, beantwortet geduldig Fragen zur Strecke, seiner Saison, der Ducati und sogar zum älter werden.

Nicky, es gibt ja zwei US-Rennen, Laguna Seca und Indianapolis. Du sagst offen, dass Indy Dein Heimrennen ist, was erwartest Du von diesem Rennen?
Nicky Hayden: "Natürlich ist das hier mein Heimrennen. Laguna ist fantastisch, keine Frage - in den USA zu fahren ist einfach cool. Indy ist gleich nebenan, was mein zu Hause betrifft, für mich ist das wie im Hinterhof zu fahren. Ich mag diese Strecke, die Atmosphäre. Es ist der Brickyard, eine Strecke, die ein bisschen etwas Mystisches an sich hat. Ich freue mich auf das Wochenende und werde versuchen ein gutes zu haben."

"Bislang war es keine einfache Saison für uns, aber wir haben versucht uns gut auf dieses Wochenende vorzubereiten und wollen das maximal Mögliche erreichen. Es ist eine nette Abwechslung, wenn man nicht den Reisepass mit sich herumschleppen muss und erst mal einen Tag mit fliegen verbringt, um an irgendeinen Ort auf dieser Welt zu kommen. Du setzt dich ins Auto und zack bist du da."

Das Leben bei und mit Ducati

Bleibst Du ab sofort bei der GP11.1?
Nicky Hayden: "Das ist zumindest der Plan. Ich konnte die GP11.1 einen ganzen Tag in Brünn testen. Es dauerte ein paar Runden und Anpassungen, um ein gutes Gefühl dafür zu bekommen, aber danach lief es gut. Ich konnte im Laufe des Tages immer schneller fahren und konstant gute Runden hinlegen. Für neue Streckenrekorde hat es aber leider nicht gereicht."

"Wir konnten mit einem Hochgefühl abreisen und ich freue mich auf mein erstes Rennwochenende damit. Das neue Getriebe ist auf jeden Fall ein Fortschritt, die Beschleunigung ist zum Beispiel besser. Ich muss mich bei Ducati und meiner Crew bedanken, denn sie ackern immer wie verrückt. Ich wusste nicht, wann genügend neue Teile für die GP11.1 fertig sein würden, aber ab sofort sollte es für mich mit dieser Maschine weiter gehen, außer es passiert etwas Unvorhergesehenes. Ich hoffe, ich kann es mit ein paar guten Ergebnissen zurückzahlen."

Wie viele Motoren habt ihr noch?
Nicky Hayden: "Ich bewege mich auf dem schmalen Grad, besonders weil ich jetzt die Maschine wechsle. Wir hatten schon in Laguna über den Wechsel gesprochen, einen Tag bin ich ja mit ihr gefahren. Allerdings war sie nicht deutlich schneller und ich hatte nur eine davon. Durch die Motorreglung musste ich erst einmal die volle Distanz mit den angefangenen fahren, denn wir haben nur eine limitierte Zahl. In Brünn bin ich am gesamten Wochenende mit demselben gefahren, aber bei Motoren weißt du nie. Wir sollten allerdings gerade so durchkommen.

Über die Entwicklung der Ducati GP11 wurde schon viel gesprochen. Es ist Dein drittes Jahr bei Ducati, die Maschine ist anders aufgrund des Karbon-Chassis, doch davor bist Du für sechs Jahre mit den eher traditionellen zweiteiligen Rahmen aus Aluminium unterwegs gewesen. Wie schwer ist Dir der Umstieg gefallen?
Nicky Hayden: "Es ist auf jeden Fall eine andere Maschine. Die japanischen Maschinen haben alle eine ähnliche DNS – die Ducati ist anders, sie ist ihre eigene Marke. Manchmal ist das etwas Tolles. Wenn die Ducati funktioniert, ist die das perfekte Werkzeug, aber die Einheitsreifen haben Ducati glaube ich nicht geholfen. Als es noch mehr Optionen gab, war das besser für unsere Maschine und das Chassis. Sie hat ihre Vorteile – im Regen haben wir die beste Maschine, möchte ich behaupten. Das Chassis macht aber nicht alles aus, so viel gehört dazu – die Elektronik, der Motor und viele kleine Sachen und das alles muss man unter einen Hut bringen. Wir haben dieses Jahr schon viel bei Ducati gelernt und ich habe ein paar Ideen, was die Zukunft betrifft. Noch fehlen uns die guten Ergebnisse, hoffentlich bekommen wir die noch."

Wie ist die Stimmung im Team? Seht ihr noch Lösungen für dieses Jahr und das kommende Jahr oder bleibt es eine Schinderei?
Nicky Hayden: "Ich würde sagen ich bin von der Stimmung nach wie vor beeindruckt, keiner steckt den Kopf in den Sand, niemand jammert herum oder zeigt mit Fingern auf andere. Alle versuchen einfach nur zu arbeiten und die Dinge zu verbessern, besonders meine Crew. Sie ackern wie verrückt, sie kommen zur Arbeit und versuchen uns noch mehr Optionen zu bieten. Die Leute bei Ducati mögen das verlieren nicht, auch wenn das manchmal einfach dazu gehört. Ich habe sehr viel über Menschen gelernt, wenn sie kämpfen, mehr als wenn du an der Spitze bist. Es ist leicht zu lächeln, wenn alles läuft, in dieser komfortablen Situation waren wir in dieser Saison aber nicht. Ich bin vom Team wirklich beeindruckt und ich habe das auch Filippo (Preziosi) nach dem Test in Brünn gesagt. Die Jungs kommen als erste und gehen als letzte und sie arbeiten hart. Ich glaube daran, dass diese Einstellung und die Bemühungen sich eines Tages auszahlen werden. Das ist normalerweise der Fall und ich hoffe wir sind da keine Ausnahme."

Wie alt warst Du, als Du mit dem Rennfahren angefangen hast? Ist es wahr, dass Du so klein warst, dass Du immer von ganz hinten starten musstest, damit ein Erwachsener Deine Maschine halten konnte?
Nicky Hayden: "Yup. Ich habe mit drei Jahren angefangen und ich liebte es! Es war Liebe auf den ersten Blick, seither liebe ich Motorräder. Sie haben mir ein so schönes Leben gegeben, ich sehe die ganze Welt. Ich war auch heute unterwegs, zusammen mit meinen Brüdern und ein paar Freunden. Für mich gehört Motorradfahren zu den schönsten Dingen im Leben."

Die Risiken haben Dich nie zum Zweifeln gebracht?
Nicky Hayden: "Nein, ich habe nie gezweifelt. Das ist nun einmal, was ich tue und ich liebe es. Ich habe Freunde verloren und andere Menschen mussten ihr Leben lassen aufgrund von seltsamen Unfällen. So ist aber das Leben."

Du konntest in den letzten Jahren schon mehrfach den jeweils neuen Asphalt in Indy testen im Gegensatz zu anderen Fahrern. Hast Du jemals Probleme im Fahrerlager bekommen? Ist es ein Vorteil für Dich?
Nicky Hayden: "Vor ein paar Jahren bin ich mit dem Indian um die Strecke gefahren, es ist eine meiner schönsten Erinnerungen vom Brickyard. Wenn ich mit meiner Crew und meiner Maschine da testen könnte, dann wäre es ein Vorteil, mit der 1198SP von Ducati dort zu fahren war nett, aber es bringt mir keinen Vorteil. Es war mehr eine Demonstrationsfahrt, kein T

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