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Nakamoto über 2012: Siegmaschine, nichts anderes

Bild vergrößernDani Pedrosa teste in Brünn zum ersten Mal die neue Maschine
HRC-Chef Shuhei Nakamoto sprach nach dem Test in Brünn über die Entwicklung der 1000er, Spritlimits, das Budget und den Unterschied zur 800ccm-Maschine.

Am Montag in Brünn testeten Casey Stoner und Dani Pedrosa die neue 1000er von Honda. Das Bike war Vergleich zum Jerez-Test ein wenig verändert, bisher steht jedoch noch nicht fest, welche Variante die bessere ist. Pedrosa saß dabei zum ersten Mal auf der neuen Maschine und versuchte, ein Gefühl für sie zu entwickeln. "Beide Fahrer gaben uns die gleichen Informationen. Unsere Dateningenieure werten die Angaben nun aus und dann wird über unsere Zukunft entschieden", sagte Shuhei Nakamoto.

Bei der Entwicklung der RC213V formulierte der HRC-Chef ein klares Ziel: "Ich will eine Siegmaschine, nichts anderes!" Mit dem neuen Bike folgt Honda dem Konzept der 800er, nur die Motorgröße sei der Unterschied. Die 81mm-Bohrung und die Kapazität des 21-Liter-Spritminimums wird exakt eingehalten. "wenn du eine 100er baust, hat der Motor ein Tempolimit, dafür dreht er viel, viel höher", erklärte Nakamoto. "Um einen größeren Motor mit der gleichen Spritkapazität zu bauen, brauchen wir eine neue Technologie. Daher testen wir verschiedene neue Techniken, um einen Motor mit gutem Spritverbrauch herzustellen. Wenn die Technologie erfolgreich ist, kann sie auch bei den Straßenmaschinen verwendet werden. Die neuen MotoGP-Regeln zwingen Honda dazu, einen neuen Motor zu bauen."

Auf die Frage, ob Honda die kompletten 1000ccm nutzt entgegnete Nakamoto lächelnd: "Mehr als 800, aber weniger als 1000, ungefähr so." Dabei ist der Japaner von Elektronischen Systemen weniger begeistert: "Wir wissen, wenn man elektronische Hilfen im Rennsport wie in der Formel 1 nutzt, sind die Kosten sehr hoch."

Getriebe teurer als Eigenheim

Besonders die Fans hoffen darauf, in der 1000ccm-Ära spannendere Rennen und mehr Überholmanöver zu erleben. Doch der HRC-Boss ist nicht überzeugt: "Ich denke nicht, dass die Größe des Motors einen Unterschied macht, denn jeder hat den gleichen." Im nächsten Jahr wird Honda wieder sechs Motorräder zu Verfügung stellen. "Wir haben in diesem Jahr eine Werksversion und eine Satellitenversion, der einzige Unterschied ist die Übertragung, das Getriebe", so Nakamoto. Die Kundenteams könnten das Werksgetriebe 2012 auch kaufen, doch der HRC-Boss lachte: "Aber das ist nicht billig, viel teurer als mein Haus!" Zudem denkt er nicht, dass die Technologie jemals auf Straßenmotorräder übertragen werden könnte, denn "Straßenmotorräder nutzten die Gänge normalerweise nur kurz und nicht bei maximalen Drehzahlen."

Die Verteilung der Motorräder sei bisher noch nicht geregelt. "Wir haben viele Anfragen, aber wir reden nur, nichts ist entschieden. Dani und Casey haben beide einen Vertrag, für diese beiden Fahrer haben wir entschieden. Aber wir sprechen noch mit Marco [Simoncelli] und Andrea [Dovizioso] und auch einige der neuen Teams wollen die Honda-Maschine." Zudem sei nach dem Erdbeben und dem Tsunami in Japan einiges verspätet, obwohl das Budget in den letzten Jahren im August schon stand, wird es in diesem Jahr ein wenig länger dauern. "Es ist sehr schwer, den Fahrern Antworten zu geben. Ich bin sehr glücklich mit Marco und Andrea, ich möchte beide behalten, aber ich kann jetzt noch nichts sagen", meinte Nakamoto.

Der Honda-Chef meinte zudem, dass es für die Motorräder keine so großen Probleme in Japan gäbe. "Die meisten Honda-Motorräder werden in jedem Land hergestellt. Natürlich bauen wir auch in Japan Bikes, aber da bauen wir die Modelle mit großen Kapazitäten wie die CBR 1000", erklärte er.

Wachsende Märkte

Die Motorradnachfrage in Indien und Indonesien wächst zusehends. Generell ist besonders das südöstliche Asien besonders an den Rennen interessiert. "Ich weiß nicht wie, aber ich will, dass wir in dieser Region Rennen fahren, denn Indien und Indonesien sind sehr große Märkte. Wenn wir ihnen die MotoGP-Leistung zeigen können, sind sie vielleicht glücklich", äußerte Nakamoto. Für die Märkte klebt bereits das 'Satu Hati' Logo auf der Maschine, was so viel wie 'Ein Herz für Indonesien" bedeutet. "Wir wollten unbedingt etwas für Honda Indonesien tun, ich hoffe, dass das etwas bringt."

Zunächst geht es dennoch um die Entwicklung der 2012er Maschine. Auf die Frage, wie viel schneller die Rundenzeiten auf dem neuen Bike sein werden, antwortete Nakamoto: "Wenn das Potential des Chassis genau gleich ist, gibt uns der Motor vielleicht zwei Zehntel. Denn der Motor bringt uns keine Kurven- und Bremsleistung, er gibt uns nur Beschleunigung und Top-Speed. Aus Sicht des Motors liegt der Vorteil maximal bei eineinhalb bis zwei Zehnteln, aber es hängt auch von den Charakteristiken der Strecke ab, in Laguna und Jerez ist der Vorteil wahrscheinlich sehr klein."

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