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Analyse des letzten Tests vor Saisonstart: Die üblichen Verdächtigen

Bild vergrößernDas Fahrerfeld (ohne Dani Pedrosa) der 2009er MotoGP-Saison
Motorsport-Magazin.com nimmt die Testergebnisse und Piloten der MotoGP genauer unter die Lupe und versucht zwischen den Zeilen der Zeitenlisten zu lesen.

Nach dem ersten Kräftemessen in der MotoGP-Klasse können auch die ersten Schlussfolgerungen für die Saison gezogen werden. Mit den Tests vom Samstag und Sonntag ist die Saisonvorbereitungsphase nun endgültig abgeschlossen und es wird wieder Ernst. Nicht ganz zwei Wochen bleiben noch, in denen die Teams allerdings nicht mehr testen dürfen, um die letzten Feinheiten am Motorrad einzustellen und zu überdenken. Motorsport-Magazin.com analysiert hier die Ergebnisse von Jerez genauer und gibt einen Ausblick auf die Favoriten.

Titelanwärter

Insgesamt fahren in der MotoGP in der Saison 2009 gleich 25 WM-Titel mit. Diese teilen sich auf elf Fahrer auf. Ganz klar ist diese Klasse die am stärksten Besetzte der Welt. Aber als wirkliche Titelfavoriten haben sich die "üblichen Verdächtigen" in Jerez herauskristallisiert.

Allen voran sind hier wieder die zwei Streithähne aus dem letzten Jahr zu nennen: Casey Stoner und Valentino Rossi. Geändert hat sich die Konstellation nur dahin gehend, dass Rossi nun wieder vom Jäger zum Gejagten wird. Auch wenn Jerez andeutete, dass das Prinzip wieder dasselbe sein wird wie in der vergangenen Saison. Stoner gewann das Quali-Shootout am Sonntag mit einem soliden Vorsprung von sieben Zehnteln auf Rossi. Eine ähnliche Dominanz des Ducati-Piloten war auch letztes Jahr schon zu erkennen. Allerdings häuften sich da die Pannen und Rossi fuhr mit Kopf und Verstand seinen achten Titel ein.

Stoners Verletzungen sind auskuriert. Der Australier habe keine Schmerzen in Hand und Arm mehr. Damit sind auch die Sorgenfalten bei ihm verschwunden, dass er eventuell nicht die komplette Renndistanz durchhalten würde. Wenn er nicht kilometerweit vorneweg fährt, wird ihm Rossi am Hinterrad hängen und attackieren. Die Qualifyings ohne die speziellen Reifen werden ausschlaggebend sein. Muss sich einer der beiden erst durchs Feld kämpfen, ist der Zug abgefahren - solange man sitzen bleibt.

Auf der Außenseiter-Favoritenliste steht Jorge Lorenzo ganz oben. Außenseiter daher, weil noch nicht mit Gewissheit zu sagen ist, ob er aus den Fehlern vom letzten Jahr wirklich gelernt hat. Bei den Tests in Jerez ließ er es immer sehr ruhig angehen und fuhr die schnellen Zeiten erst gegen Ende der jeweiligen Sitzungen. Wenn er sich an die Bridgestones gewöhnt hat und das Limit nicht wieder überreizt, dann kann auch er in den Titelkampf eingreifen.

Siegkandidaten

Hier stehen die Suzuki-Stars Loris Capirossi und Chris Vermeulen ganz oben auf der Liste. Das japanische Werk hat immense Fortschritte mit der Entwicklung der GSV-R gemacht. Bei allen Tests waren der Italiener und der Australier vorne mit dabei. So auch in Jerez.

Capirossi geht in seine 20. GP-Saison, ist aber frohen Mutes und herzerfrischend motiviert. Chris Vermeulen ebenfalls. Mit dieser Fahrerpaarung und der aktuellen Suzuki hat man sich als dritte Kraft in der MotoGP etabliert. Die Top5 von Jerez: 1x Ducati, 2x Yamaha, 2x Suzuki.

Potenzial hat diese Mannschaft auf jeden Fall sehr viel. Es werden sicher einige Podestplätze und eventuell auch Siege herausspringen. Aber um den Titel werden Vermeulen und Capirossi eher nicht fahren können.

Daniel Pedrosa muss wohl auch hier eingeordnet werden. Eventuell kann der Spanier noch in den Titelkampf eingreifen. Das Talent und fahrerische Können hat er dazu. Aber er und vor allem sein Körper haben in den letzten Wochen sehr gelitten. Wenn ihm in Katar der kleinste Fehler passieren sollte, wäre das ein Desaster. Der Spanier muss sehen, dass er in den ersten Rennen Schadensbegrenzung treibt. Der Schlüssel zum Erfolg ist bei ihm, in den ersten Rennen konstant zu fahren und dann richtig anzugreifen. Dann könnte es doch noch klappen - mit der MotoGP-Krone.

Colin Edwards weiß, wie es auf einem MotoGP-Podium ist. Aber seinem ersten Sieg fährt er noch immer hinterher. Beinahe hätte es 2006 in Assen geklappt. Dort entschied er sich aber in der letzten Runde, letzte Kurve dann doch dazu, seine Yamaha in die Rabatten zu schmeißen. Für lockere Sprüche ist der US-Amerikaner immer gut. Und wenn alles passt, ist er auch vorn dabei. Er spricht von einer großen Saison, die vor ihm liege. Zeit wird's, dass er dies endlich in die Tat umsetzt. Der erste MotoGP-Sieg ist nach wie vor Edwards' Ziel. Und mit der starken 2009er-Yamaha unter dem Hintern hat er die besten Voraussetzungen dazu.

Für Überraschungen gut

In diese Liste reihen sich einige Piloten ein. Die erste Überraschung lieferte der Finne Mika Kallio beim Shootout in Jerez, als er seine Kunden-Ducati bis auf Rang sechs nach vorn katapultierte. Aber er wird es dennoch schwer haben in seinem ersten Jahr in der Königsklasse. Schließlich fällt ja auch bedeutend viel Trainingszeit weg. Und die Ducati zählt auch nicht gerade zu den fahrbarsten Motorrädern im Feld. Aber dennoch: Wenn alles passt, dann kann Kallio einige Akzente setzen.

Andrea Dovizioso ist zum Werksfahrer befördert wurden. Er kratze schon letztes Jahr ein paar Mal am Podest. Dieses Jahr ist er daher umso heißer darauf, endlich das Stockerl zu betreten. Wann und wo ist mit Sicherheit noch nicht zu sagen. Aber das es passieren wird, kann man behaupten, ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen.

Toni Elias hat im Jahr meist ein oder zwei gute Rennen. Selbst mit der Kunden-Ducati stand er letztes Jahr auf dem Podest. Jetzt ist er wieder "nach Hause" zu "seinem" Gresini-Team und auf Honda zurück gekehrt. Mit dieser Konstellation schlug er 2006 zum Beispiel Valentino Rossi in Estoril um einen Wimpernschlag. Vielleicht vermieste er ihm dadurch sogar den Titel. Elias ist für Podestplätze alle Male gut. Die Überraschung aber könnte werden, dass er zu einer Konstanz findet. Dann ist auch er vorne dabei.

Als Siegfahrer gilt Nicky Hayden nicht wirklich. In seiner Karriere konnte er erst drei Mal ganz oben auf dem Podest stehen - zwei Mal in Laguna Seca und einmal in Assen. Weltmeister war er trotzdem schon. Jetzt sitz er auf einer Ducati. Fachwelt und Beobachter bescheinigten, dass sein Fahrstil gut zu der Desmosedici passen würde. Bei den ersten Testfahrten gab es einige Lichtblicke. Aber auch noch große Sorgenfalten. Hayden weiß, was Stoner mit dem anderen Bike leistet. Und er weiß, dass sein Motorrad dem des Teamkollegen in nichts nach steht. Wenn die Anfangsschwierigkeiten und Probleme gelöst sind, kann er auch wieder vorn dabei sein.

James Toselands Saisonvorbereitung lief sehr suboptimal. Der Brite hatte lange an seinem angekratzten Selbstvertrauen nach d

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