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Graziano Rossi tut, was ihm Spaß macht: Wenn dein Sohn Valentino Rossi heißt, ist alles möglich

Bild vergrößernWeil Valentino 2001 500ccm-Weltmeister wurde, musste sich sein Vater Graziano die Haare schneiden.
Graziano Rossi genießt sein Leben und tut, was ihm Spaß macht. Das ginge vor allem, weil sein Sohn Valentino Rossi heißt.

"Wenn du ein gewisses Alter und einen gewissen Lebensstandard erreichst, strebst du immer danach jeden Tag die Dinge zu tun, die dir wirklich Spaß machen", stellte Graziano Rossi - selbst ehemaliger Motorradrennfahrer, dreifacher Grand-Prix-Sieger und Vater des neunfachen Weltmeisters Valentino Rossi im Interview mit SuperBikePlanet.com klar. "Auf die alten Tage machen die Leute keine Kompromisse mehr." Daher interessiere er sich auch so für Autos und Autosport. Und so ist es für Rossi senior ist es nur eine Frage der Zeit, ehe jeder Motorradrennfahrer mit Automobilen in Berührung kommt. "Es ist auf der einen Seite die Neugier und auf der anderen die Sicherheit. Insgesamt ist ein Auto sehr viel sicherer als ein Motorrad. Dann bekommen sie entweder den Drive auf vier Rädern und nehmen an ein paar Rennen teil, oder sie tun gar nichts. Aber die Mehrheit würde die neue Aufgabe wohl annehmen."

Doch neben dem Spaß, den sich Graziano selbst gönnt, ist er auch noch im aktiven Rennsport-Leben seines Sohnes Valentino involviert. "Ich war selbst ein Motorradrennfahrer und du weißt, in einer solchen Situation wird jeder versuchen, seinem Sohn bei den Wintervorbereitungen zu helfen, einen effizienten Trainingsplan zusammenzustellen, welcher ihm hilft, schneller zu werden." Zwischen 1978 und 1982 bestritt er insgesamt 22 Grand Prix in den Klassen bis 250ccm und 500ccm. Dabei war Graziano Rossis vorherbestimmter Weg eigentlich etwas anders gewesen. "Tatsächlich bin ich ein gelernter Grundschullehrer. Aber ich habe keinen einzigen Tag in meinem Leben unterrichtet. Zum Glück für die Kinder. Nachdem ich meinen Kurs abgeschlossen hatte, habe ich sofort mit dem Rennenfahren angefangen."

Seine Leidenschaft für das Rennenfahren und die Motorräder sei zum einen regional bedingt und zum anderen auf dem Fahrrad gewachsen. "Als ich mit der Schule begann, habe ich schon immer versucht herauszufinden, wie ich mit meinem Fahrrad immer schneller sein kann", schmunzelte der Italiener, der in der WM für Suzuki, Yamaha und Morbidelli unterwegs war. "Eigentlich nur, weil ich so schnell wie möglich aus der Schule nach Hause kommen wollte. Seitdem liebte ich die Geschwindigkeit. In Italien wollen alle Jungs im Alter von 14 Fußballer werden - außer wenn sie in Pesaro geboren werden, wie ich." Und eben jener Ort Pesaro ist weltberühmt durch die klangvollen Motorradmarken, die dort ansässig sind - Benelli und Morbidelli. "Das verändert das Leben eines Kindes auch. Die, die in Pesaro geboren wurden, wollten entweder Fußballer oder Motorradrennfahrer werden."

Die Haar-Wette

In seiner aktiven Zeit war Rossi sr. vor allem für seine volle Haarpracht berühmt. Seine Frisur ähnelte der, die heute Marco Simoncelli trägt. Noch lange nach seiner aktiven Karriere trug Graziano seine Locken in den Fahrerlagern dieser Welt zur Schau. Doch irgendwann kamen sie ab - aufgrund einer Wette mit seinem Sohn. "Ich habe mit Valentino gewettet, dass wenn er zum ersten Mal 500ccm-Weltmeister wird, ich mir die Haar schneide. Er wollte das wirklich und glücklicherweise gewann er sie auch und so habe ich mich selbst dem Haarschnitt unterworfen. Aber jetzt mag ich das kurze Haar sogar", lachte Graziano Rossi und erinnerte sich an den Gang zum Friseur Ende des Jahres 2001.

Doch als Valentino seinen ersten WM-Titel in der 500er-Klasse klar machte, war sein Vater gar nicht vor Ort. "Ich mag das Fliegen nicht und besuche daher nicht so oft die Rennen außerhalb Europas", gab er zu. "Aber ich versuche bei allen Rennen in Europa dabei zu sein. Ich fahre normalerweise zu den Pisten. Andererseits denke ich, dass Valentino seinen Job perfekt macht, auch wenn ich nicht die ganze Zeit direkt an seiner Seite bin."

Ob in der Familie Rossi ein weiteres motorsportliches Talent in den Startlöchern stünde, verneinte Graziano. Abgezielt hatte diese Frage auf seine Tochter Clara, die Schwester von Valentino, die hin und wieder in einem Go-Kart unterwegs ist. "Clara macht das als Hobby", kommentierte der stolze Papa. "Ich denke nicht, dass Racing so eine gute Idee wäre, auch wenn sie unglaublich geschickt ist. Sie bringt diese kleine Maschine in den Kurven so gut zum sliden, das ist beeindruckend. Der Motor schreit einfach nur und sie nimmt die Kurve, ohne das Fuß vom Gas zu nehmen." Clara Rossi genieße es unterdes in manchen Situationen, einen so berühmten Bruder wie Valentino zu haben - vor allem in der Schule. "Aber in vielen anderen Situationen kann es für sie auch eine Belastung sein. Aber egal, ich glaube nicht, dass das einen wirklich gravierenden Einfluss auf das Leben von Clara hat."

Graziano Rossi betreibt eine kleine Drift-Schule, die, im Gegensatz zum Short-Track, das Driften in beide Richtungen trainiert. Doch Rossi sr. selbst nimmt nicht mehr an den Rennen teil. "Vor zwei Jahren habe ich das noch gemacht, aber ich hatte eine ziemlich unangenehme Verletzung und ich entschied mich dazu, keinen Druck mehr zu machen. Wenn du 20 bist, fällst du fast täglich vom Motorrad und läufst davon. Aber wenn du 55 bist und stürzt, dann tut die alles wochenlang weh. Du brauchst mehr Zeit, um dich wieder zu erholen. Aus diesem Grunde slide ich lieber mit einem Auto, als mit einem Motorrad."

Insgesamt genießt Graziano Rossi sein Leben sehr und er macht da auch keinen Hehl draus. "Meine ehrliche Antwort auf die Frage, was das Rezept dafür ist, dass du immer das tun kannst, was du magst? Es ist möglich, wenn dein Sohn Valentino Rossi heißt", lacht der stolze Papa und fügte an, was dich wichtigen Dinge im Leben sind. "Es gibt drei Dinge im Leben, die am wichtigsten sind: Frauen, Gesundheit und Geld."

© MotoGP und Motorrad News von Motorsport-Magazin.com

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