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Was die Rookies am Montag so trieben: Spies, Simoncelli, Aoyama & Co. fanden sich ein

Bild vergrößernBen Spies zeigte den Rookie-Kollegen erst einmal den Auspuff
Für alle Rookies gab es am Montag in Valencia Neues zu erleben. Vor allem für die 250cc-Aufsteiger gab es völlig neue Erfahrungen.

Das erste Mal ist immer spannend, egal worum es sich auch dreht. Das galt am Montag in Valencia für sechs Fahrer. Auch wenn nicht alle das erste Mal auf einer MotoGP-Maschine saßen, so gab es für alle etwas Neues zu erleben. Etwa für Ben Spies, der unter den Rookies klar der Schnellste war und sich als Gesamt-Sechster schon am vorderen Ende des Mittelfeldes befand. Er war erstmals für Tech 3 Yamaha im Einsatz und freute sich, endlich seine Arbeit dort aufnehmen zu können.

"Ich war heute natürlich auf einer anderen Maschine, aber hatte die gleiche Abstimmung, mit der ich das Rennen gefahren bin und es fühlte sich gut an. Ich habe mich im Vergleich zu meiner Qualifying-Zeit verbessert, also war es ein positiver und produktiver Tag. Ich habe nur darauf geschaut, einige Sachen bei meinem Fahrstil anders zu machen, in den letzten beiden Runs wollte ich dann ein paar Dinge ändern und das funktionierte", erzählte der Texaner. So konnte er seine Rundenzeiten langsam steigern und war ermutigt, dass er zulegen konnte, obwohl er an der Maschine nichts veränderte. "Wir werden morgen Änderungen vornehmen, aber eher damit ich sehe, was ich fühlen kann und nicht um große Verbesserungen zu erreichen."

Espargaro steigerte sich

Wie Spies ging auch Aleix Espgargaro nicht ganz als Rookie durch, immerhin hat er auch bereits Erfahrung auf einem MotoGP-Motorrad und bereits Rennen in der Königsklasse bestritten. Deswegen ließ er ebenfalls die übrigen Neuankömmlinge klar hinter sich und war danach mit seinem Arbeitstag zufrieden. "Ich versuche herauszufinden, wo ich die Maschine verbessern kann. Ich versuche oft, verschiedene Positionen auf der Maschine einzunehmen, um zu verstehen, wie sie reagiert. Die Arbeit heute hat sich wirklich ausgezahlt, da wir meine beste Rundenzeit aus dem Rennen um eine halbe Sekunde verbessern konnten. Wir müssen zu Beginn des nächsten Jahres weiter konkurrenzfähig sein", erklärte der Spanier.

Der Schnellste der echten Rookies, die völlig neu einstiegen, war Marco Simoncelli. Sein Rückstand auf Stoner betrug rund 2,6 Sekunden, auf Espargaro fehlten ihm auch noch 1,4 Sekunden. Stoner meinte danach, dass er überrascht von dem großen Rückstand sei und er nach Simoncellis guter Vorstellung in der Superbike-WM erwartet hatte, dass er schneller wäre. Der Italiener selbst hatte aber seine Gründe für den langsamen Einstieg.

Nicht unkontrollierbar

"Welch Unterschied. Es ist nicht unkontrollierbar, aber der Motor zieht ordentlich an. Mein erster Eindruck ist, dass diese Maschinen nicht so einfach sind, wie die Leute sagen und wie bei allem Neuen muss man hart daran arbeiten. Ich habe meine Ideen an die Ingenieure weitergegeben und bin mir sicher, ich werde morgen schneller sein", meinte Simoncelli, der aufgrund des noch laufenden Vertrags mit Gilera ohne Sponsoraufkleber unterwegs war. Gehindert hatte ihn vor allem, dass seine Maschine zu Beginn für einen Fahrer mit gänzlich anderen Maßen ausgelegt war. Das wurde aber schnell geändert und besserte sich. "Wir müssen weiter so arbeiten und dürfen bei diesem Test nicht zu hektisch werden. Ich muss einfach ein Verständnis für die Maschine und eine Richtung beim Setup finden", erklärte er.

Alvaro Bautista war eigentlich noch langsamer als Simoncelli gewesen, hatte bei seinem neuen Team aber gleich Eindruck gemacht. Sein Crewchief Tom O'Kane meinte, er sei beeindruckt gewesen, wie gut das Feedback des Spaniers bei seinem ersten Mal auf einer MotoGP-Maschine war. "Seine Zeiten sind auch zufriedenstellend, aber das ist jetzt auch nicht wichtig. Wir müssen ihn an die Maschine gewöhnen und dann können wir die Anpassungen und Verbesserungen machen, die ihm bei der Verbesserung der Zeiten helfen werden." Auch Team Manager Paul Denning war durchaus glücklich mit Bautistas Premiere. "Er ist noch nie eine Viertakt-Maschine gefahren - von einem MotoGP-Motorrad ganz abgesehen -, eine Rundenzeit von 1:35 innerhalb von 50 Runden auf der GSV-R ist wirklich ermutigend", meinte er.

Wie ein Traum

Zusammen mit Hector Barbera kam am Montag gleich ein ganz neues Team in die MotoGP. Die Aspar-Mannschaft hat den Aufstieg endlich geschafft und Barbera gab zu, dass er etwas nervös war, als er erstmals auf die Ducati stieg. "Die Kraftentfaltung einer MotoGP-Maschine ist unglaublich, man kann das mit einer 250er nicht vergleichen. Sie will in jedem Gang einen Wheelie machen - man kann das Gas nicht einfach aufreißen und ist in Nullkommanix am Ende der Geraden. Heute war mein erstes Mal auf der Maschine und es fühlte sich wie ein Traum an", meinte Barbera. Erst musste er aber einmal die passenden Bremspunkte finden, denn er hatte überhaupt keine Anhaltspunkte, da auch er noch nie eine Viertakter gefahren war. Die 63 Runden schienen für ihn trotzdem wie im Flug vergangenen zu sein und sein Ziel hatte er am Ende erreicht - viel Fahren und nicht stürzen. "Die erste Hürde haben wir", freute er sich.

Der langsamste der Neulinge war am Montag Hiroshi Aoyama, wobei er etwas später mit der Arbeit begann, weil er in der Nacht noch seinen 250cc-Titel feierte. "Gestern wurde mein Traum wahr und heute beginnt ein neues Abenteuer. Auch wenn ich wusste, dass ich eine MotoGP-Maschine fahren würde, so war ich bis gestern voll auf die 250er konzentriert." Am Montag musste er sich aber umstellen, denn auch er testete erstmals eine Viertakter. Zudem fuhr er noch ohne Traktionskontrolle und elektronische Wheelie-Unterdrückung, damit er sich besser an das Motorrad gewöhnen konnte. "Ich kannte auch die Karbon-Bremsen nicht, habe mich heute also auf deren Studium konzentriert. Für mich war heute alles neu: neues Motorrad, neues Team, also wollte ich erst einmal Runden fahren und das Motorrad studieren", sagte er.

© MotoGP und Motorrad News von Motorsport-Magazin.com

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